1. Wolfsburger Drachenboot Cup

24 September 2018

Am Wochenende (15.-16.09.2018) wurde erstmalig eine Drachenbootregatta auf dem Allersee ausgetragen, der 1. Wolfsburger Drachenboot Cup.

Als Ersatz für den Ritz Carlton Cup (kurz: RCC) gedacht, war sie doch mehr als nur das. Ein Event von Sportlern für Sportler und das auch noch auf heimischem Gewässer. Beste Voraussetzung für die Drachenwölfe.

Entsprechend euphorisch sind wir in die Wettkämpfe gestartet. Anders als beim RCC wurden diesmal Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen ausgetragen.

Der Klassiker, die 200m Distanz, war natürlich das Hauptaugenmerk. Hinzu kam diesmal ein 1000m Rennen sowie ein 91,1m Sprintrennen und ein Fun-Team-Event, das „Duell um die Welt“.

Bei letzterem handelte es sich um einen Wettkampf aus 4 Disziplinen, bei dem 10 ausgeloste Teams gegeneinander angetreten sind. Die 1. Disziplin nannte sich „Hände paddeln“. Hierbei wurde das Drachenboot nicht wie gewohnt mit dem Paddel, sondern mit den Händen über eine Distanz von 50m bewegt. Die 2. Disziplin war „Eierlaufen“. Es mussten zwei Sportler jedes Teams einen Tennisball auf dem Paddel über eine kurze Strecke balancieren. In der 3. Disziplin waren dann die Beine gefragt. Im Staffellauf ging es einmal rund um den See. Die 4. und letzte Disziplin war der Klassiker, 200m im Drachenboot. Im „Duell um die Welt“, einem gelungenen Fun-Event konnten wir uns mit Platz 5 im guten Mittelfeld positionieren. Drachenbootsport ist halt mehr als nur paddeln.

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Wettkampf war der erstmalig ausgetragene 91,1m Sprint. Warum 91,1m? Sponsor dieses Pokals ist MHP, daher wurde diese Strecke In Anlehnung an den Porsche 911 ins Leben gerufen. Anders als bei einem „normalen“ Rennen erfolgte hier der Start nicht über das übliche „are you ready, attention, go“ sondern per Ampelstart. Ja, mittig auf der Bahn wurde eine Ampel platziert. Sobald diese von Rot auf Grün umsprang, startete das Feld. Es war also auch Reaktionsschnelligkeit gefragt.

Der Modus für dieses Rennen war ebenfalls eine Besonderheit. In 3 Vorläufen wurden die Finalisten ermittelt. Jeder dieser Vorläufe bestand aus 2 Ausscheidungsrennen.

Im ersten Rennen traten noch 6 Boote gegeneinander an. Die letzten beiden im Ziel schieden aus. Dann ging es direkt wieder zum Start und das Spiel begann für die ersten 4 Teams von vorn. Die beiden schnellsten jedes Vorlaufes zogen in das Finale ein. Mit nicht gerade sprintoptimalen Voraussetzungen zogen wir tatsächlich in das Finale ein. Drachenwölfe als Sprinter, ein ungewohntes Bild. Im Finale ging es dann gegen Teams aus der Slowakei, Ungarn, Tschechien und der Region. Am Ende erzielten wir Platz 5. Wer hätte das gedacht?!

Die Strecke, auf die wir uns am meisten freuten waren die 1000m. Hier gelang es uns tatsächlich im Sportcup zu starten. Mit 6 nebeneinander liegenden Booten ging es den Allersee hinunter. Ein spannendes Rennen, bei dem Kraft, Ausdauer und Willensstärke zählten. Mit Platz 8 hatten wir uns zwar mehr erhofft, waren am Ende angesichts der sehr starken Konkurrenz doch mehr als zufrieden mit unserer Teamleistung.

Das Hauptereignis dieses Wochenendes waren jedoch die 200m. Liebe, Hass, Enttäuschung und Freude, alles war vertretenen. Aber der Reihe nach…

Am Samstagmorgen wurde bei ordentlich Gegenwind die Qualifikation gefahren. Anhand dieser Zeiten wurden die Boote in drei Cups eingeteilt. Sport, Fun-Sport und Fun-Fun.

Nach allen Qualifikationsläufen stand es fest, wir hatten Platz 11 in der Gesamtwertung und sind damit in den Fun-Sport Cup gerutscht. Die Enttäuschung war doch in einige Gesichter geschrieben.

Nichts desto trotz geben Drachenwölfe nie auf. Ein neues Ziel musste her. Platz 1 im Fun-Sport war nun ausgerufen. Einfach würde auch dies nicht werden, das war klar. Die Konkurrenz schläft nicht und die Zeiten waren alle dicht beisammen. Nach zwei zu absolvierenden Zeitläufen stand fest, wir fahren im A-Finale. Wir mobilisierten die letzten Kräfte, sammelten alle Konzentration und schafften tatsächlich was wir uns erhofft hatten. Mit einer sehr guten Zeit gewannen wir das A-Finale und wurden damit Sieger im Fun-Sport Cup des 1. Wolfsburger Drachenboot Cups.

Stolz waren wir am Ende doch über das Ergebnis. War doch der Weg hierhin recht steinig. Wieder einmal hat sich gezeigt das wir halt doch mehr sind als nur ein Team. Freunde, die für einander kämpfen und die Schwächen des anderen ausgleichen.

Ein Team, das ist unser Schlachtruf. Und das sind wir.

 

Eure Drachenwölfe

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