Kein Heimspiel-Coup für Handballerinnen des MTV Vorsfelde

11 February 2020

Aber der Frauen-Landesligist verkauft sich trotzdem teuer gegen den Tabellenvierten MTV Braunschweig beim 19:26.

Auch im dritten aufeinanderfolgenden Duell mit einem Landesliga-Spitzenteam zogen die Handballerinnen des MTV Vorsfelde klar den Kürzeren. Vorsfelde unterlag dem MTV Braunschweig mit 19:26 (10:14).

Immerhin: Der Rückstand wurde nicht zweistellig. Sowohl gegen den SC Dransfeld als auch bei Spitzenreiter MTV Geismar setzte es für die Vorsfelderinnen ordentliche Klatschen. Gegen den Tabellenvierten aus Braunschweig verkaufte sich der MTV besser. „Wir haben uns ganz anders präsentiert“, betonte Vorsfeldes Trainerin Márta Pilmayer. Zwar war der Heimspiel-Coup weit weg, doch hielten die Gastgeberinnen zumindest Schritt. „Wir haben das Tempo von Braunschweig mitgehen können.“

Bis in die 14. Minute hinein blieb Vorsfelde auch nach Toren dran, nur einen Treffer Rückstand hatte das Heimteam zu dem Zeitpunkt (4:5). Kurz darauf setzte sich Braunschweig erstmals deutlicher ab (8:4). Doch Vorsfelde leistete weiter entschlossen Gegenwehr. In die Pause ging es mit einem 10:14.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Bis auf 18:11 setzte sich Braunschweig ab, dann nahm Pilmayer die Auszeit. Ihr Team verkürzte anschließend auf 14:19. Das Zwischenhoch war jedoch nur von kurzer Dauer. Braunschweig ließ nichts anbrennen, baute die 19:14- zu einer 22:14-Führung aus und entschied damit zehn Minuten vor Spielende die Begegnung. Den Vorsfelderinnen blieb nur noch, Schadensbegrenzung zu betreiben. „Die ersten Minuten in Halbzeit 2 waren entscheidend“, erklärte Pilmayer. „Den Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen.“

Die Trainerin sieht ihr Team trotz der dritten Niederlage in Folge auf dem richtigen Weg. „Wir hatten viel mehr Geschwindigkeit in unserem Spiel als zuletzt. Braunschweig ist allerdings einen Tick sicherer im Passspiel“, erklärte Pilmayer. „Wir machen noch zu viele Fehler.“

MTV: Tschauder, Heinze – Sperling (1), Neuling (1), Krenz (5), Runkehl (3), Hohaus, Wasowicz (4), Naujok, Tauker (1), Bittner (1), Boettner, Schneider (3).

WN 09.02.2020 

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