MTV-Handballer; Heimspiel

6 November 2019

Der MTV Vorsfelde will den Fans etwas bieten

Der MTV Vorsfelde empfängt in der Handball-Oberliga die HSG Plesse-Hardenberg. Offensiv soll eine Steigerung her.

Viel Kampf und sieben hochkonzentrierte Minuten haben den Handballern des MTV Vorsfelde den fünften Sieg im fünften Oberliga-Spiel eingebracht. Ein Offensivfeuerwerk war der Auswärtserfolg beim TV 1887 Stadtoldendorf aber nicht. Das Heimspiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg soll mehr Show-Elemente beinhalten.

Daniel Heimann denkt auch immer an die Fans; an diejenigen, die regelmäßig ihren Samstagabend in der Eichholz-Sporthalle verbringen und den MTV anpeitschen. Der Vorsfelder Trainer möchte dem Heimpublikum leidenschaftlichen und attraktiven Handball bieten. Ein Kriterium: die Toranzahl. In Stadtoldendorf blieb die Mannschaft deutlich unter ihrem Schnitt. „Normalerweise kommen wir auf fast 30 Treffer pro Spiel“, erklärt Heimann. „In Stadtoldendorf waren wir davon weit entfernt.“ Ganze 21 Tore brachte der MTV zustande. „Das Timing stimmte nicht, die Abläufe funktionierten nicht“, sagt MTV-Kapitän Pascal Bock. „Man hat uns die vier Wochen Pause angemerkt.“

Es fehlten Entschlossenheit und Zielstrebigkeit, es mangelte an Spielwitz und Kreativität. „Wir haben uns sehr schwer getan, Lösungen zu finden“, sagt Heimann. „Wir waren alle überrascht von unserer Angriffsleistung. Das war zu wenig.“ Der Coach fordert vor heimischer Kulisse einen völlig anderen Auftritt. „Ich möchte eine Leistungsexplosion sehen“, betont Heimann. „Wir wollen uns deutlich steigern.“ Bedeutet: mehr Tempo, mehr Präzision, mehr Konsequenz. Heimann will Hochgeschwindigkeits-Handball spielen. „Wir wollen mutig und schnell spielen“, sagt er. „Und zwar von Beginn an.“

Der MTV Vorsfelde will den Fans etwas bieten

WOLFSBURG.  Der MTV Vorsfelde empfängt in der Handball-Oberliga die HSG Plesse-Hardenberg. Offensiv soll eine Steigerung her.

Kilian Symalla

05.11.2019 - 19:19 Uhr

Wollen wieder spektakulären Hochgeschwindigkeits-Handball spielen: Die Vorsfelder haben in eigener Halle die HSG Plesse-Hardenberg, den Tabellenletzten, zu Gast.

Wollen wieder spektakulären Hochgeschwindigkeits-Handball spielen: Die Vorsfelder haben in eigener Halle die HSG Plesse-Hardenberg, den Tabellenletzten, zu Gast.

Foto: Helge Landmann / regios24

 

Viel Kampf und sieben hochkonzentrierte Minuten haben den Handballern des MTV Vorsfelde den fünften Sieg im fünften Oberliga-Spiel eingebracht. Ein Offensivfeuerwerk war der Auswärtserfolg beim TV 1887 Stadtoldendorf aber nicht. Das Heimspiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg soll mehr Show-Elemente beinhalten.

Daniel Heimann denkt auch immer an die Fans; an diejenigen, die regelmäßig ihren Samstagabend in der Eichholz-Sporthalle verbringen und den MTV anpeitschen. Der Vorsfelder Trainer möchte dem Heimpublikum leidenschaftlichen und attraktiven Handball bieten. Ein Kriterium: die Toranzahl. In Stadtoldendorf blieb die Mannschaft deutlich unter ihrem Schnitt. „Normalerweise kommen wir auf fast 30 Treffer pro Spiel“, erklärt Heimann. „In Stadtoldendorf waren wir davon weit entfernt.“ Ganze 21 Tore brachte der MTV zustande. „Das Timing stimmte nicht, die Abläufe funktionierten nicht“, sagt MTV-Kapitän Pascal Bock. „Man hat uns die vier Wochen Pause angemerkt.“

Es fehlten Entschlossenheit und Zielstrebigkeit, es mangelte an Spielwitz und Kreativität. „Wir haben uns sehr schwer getan, Lösungen zu finden“, sagt Heimann. „Wir waren alle überrascht von unserer Angriffsleistung. Das war zu wenig.“ Der Coach fordert vor heimischer Kulisse einen völlig anderen Auftritt. „Ich möchte eine Leistungsexplosion sehen“, betont Heimann. „Wir wollen uns deutlich steigern.“ Bedeutet: mehr Tempo, mehr Präzision, mehr Konsequenz. Heimann will Hochgeschwindigkeits-Handball spielen. „Wir wollen mutig und schnell spielen“, sagt er. „Und zwar von Beginn an.“

In Stadtoldendorf entschieden die Vorsfelder die Partie erst spät. Durch einen 6:1-Lauf Ende der zweiten Hälfte sicherten sich die Gäste den Sieg. Das wäre auch nervenschonender gegangen, meint Heimann. Positiv jedoch ist: Dass seine Mannschaft diese Matches gewinnt, sei ein guter Indikator für den Lernprozess, den die Spieler durchlaufen haben. „Vielleicht hätten wir das Ding in der vergangenen Saison verloren“, merkt Heimann an. Der Coach verweist auf die schmerzhafte Burgdorf-Niederlage vor einem Jahr. „Die Mannschaft ist nun gereift und gewinnt Spiele auch dann, wenn sie keinen guten Tag hat“, erklärt Heimann.

Drauf anlegen wollen es die Eberstädter nicht. Auch weil Heimann die Fans verwöhnen und nicht deren Nerven strapazieren will. Vom Gegner ist allen voran eines zu erwarten: Einsatz. Die HSG hat einen Umbruch hinter sich, Leistungsträger verließen das Team. Doch das Schlusslicht hat nichts zu verlieren. „Solche Teams sind gefährlich. Plesse wird alles reinlegen“, warnt Heimann. Noch warten die Südniedersachsen auf ihren ersten Punkt. „In der aktuellen Situation ist das der richtige Gegner für uns. Wir werden ihn nicht unterschätzen, wissen aber, dass wir Favorit sind“, betont Kapitän Bock.

MTV Vorsfelde - HSG Plesse-Hardenberg, Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle im Eichholz.

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06.11.2019, Wolfsburger Nachrichten

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