MTV Vorsfelde-Herren Handball, Oberliga auf höchstem Niveau

4 September 2019

"Die stärkste Oberliga seit einigen Jahren"

 

Der MTV Vorsfelde hat in der neuen Spielzeit jede Menge Konkurrenz. Am Samstag kommt Schaumburg.

 

VorsfeldeSo schwer war es seit Jahren nicht, in die 3. Liga aufzusteigen. Die Handball-Oberliga ist top besetzt, gleich mehrere Teams streiten sich um den einen Aufstiegsplatz. Mittendrin: der MTV Vorsfelde. Die Eberstädter wollen erneut in die Spitzengruppe - und dann schauen, was möglich ist. Zum Start kommt am Samstag um 18.30 Uhr die HSG Schaumburg-Nord.

 

In der vergangenen Saison war es der finanzstarke TuS Vinnhorst, der dem MTV die Meisterschaft wegschnappte. Für Vorsfelde blieb "nur" Platz 2. Nun ist Vinnhorst weg, aber neue Konkurrenz da: Aus der 3. Liga Nord stieg der MTV Braunschweig ab, aus der West-Staffel der MTV Großenheidorn. "Das sind Teams, die wieder hoch wollen", betont Vorsfelde-Coach Daniel Heimann.

Hinzu kommen die etablierten Oberligisten, die seit Jahren um die vorderen Ränge spielen. Die SF Söhre und die HSG Nienburg nennt Heimann als Kandidaten für eine Topplatzierung. Der VfL Hameln zählt für ihn ebenfalls zu diesem Kreis. Nicht zu unterschätzen seien auch der TV Jahn Duderstadt und der TV Stadtoldendorf. "Das ist die stärkste Oberliga seit einigen Jahren", betont der MTV-Trainer. "Die Liga ist so ausgeglichen, dass Prognosen unmöglich sind." Das Gute: "Es wird jedes Wochenende mindestens ein echtes Spitzenspiel geben."

Wo in der Liga ist nun Vorsfelde einzuordnen? Ist das Fernziel Liga 3 doch schon jetzt zu erreichen? Heimann möchte keine Platzierung als Ziel ausgeben: "Wir wollen das Maximum rausholen, von Woche zu Woche das Bestmögliche leisten." Als Vorjahreszweiter könne man selbstbewusst in die Saison gehen. "Wir brauchen und werden uns nicht verstecken. Wenn uns andere Vereine zu den Topteams zählen, dann nehmen wir das an. Wir wollen zu den Besten gehören", so Heimann.

Der Trainer hat den Vorsfelder Kader innerhalb seines ersten Jahres beim MTV stetig weiterentwickelt. Mit Steffen Müller und Marius Schwarz kamen in diesem Sommer nur zwei Neue. Doch die dürften sofort helfen. Vor allem Schwarz konnte sich in der Vorbereitung in den Vordergrund spielen. Der Rechtsaußen überzeugte als Alternative für den verletzten John Michael. "Marius ist sehr agil, aggressiv und hartnäckig", lobt Heimann.

 

Letzte Saison musste noch Yannik Schilling Michael auf Außen vertreten, wenn dieser mal durchatmen musste. Das ist nun nicht mehr nötig. Schilling kann sich auf seine Aufgaben im Rückraum konzentrieren. So stellt sich das Heimann vor: "Ich wollte jede Position doppelt oder dreifach besetzt haben. Das haben wir jetzt geschafft." Die vielen Optionen bringen den Coach ins Schwärmen. "Die Mischung ist super. Wir haben Spieler, die athletisch stärker sind, und Spieler, die technisch besser sind. Wir sind schwer ausrechenbar." Die abschließenden Tests bei der Reserve des SC Magdeburg verlief gut, die 31:36- und 30:35-Niederlagen sind zu verkraften. Der Saisonstart kann kommen. "Wir sind bereit. Es macht Spaß, der Mannschaft zuzusehen", betont Heimann. "Wir wollen unseren Fans gleich zum Auftakt was bieten."

Im Spiel gegen Schaumburg-Nord wird der Trainer allerdings noch auf Christian Bangemann (Innenbandriss), Kai Aselmann (Schulter) und Neuzugang Müller (Jochbein) verzichten müssen.

MTV Vorsfelde - HSG Schaumb.-N. Samstag, 18.30 Uhr, Im Eichholz.

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