Pilmayer will jetzt einen Aufwärtstrend

12 February 2020

Handball-Landesliga der Frauen

Vorsfelde Damit es nicht doch noch einmal eng wird, wollen die Handballerinnen des MTV Vorsfelde ihre Niederlagenserie von drei Spielen beenden und bei der HSG Nord Edemissen Punkte für einen Mittelfeldplatz holen. Aus dem Landesliga-Abstiegskampf wolle man sich raushalten, betonte MTV-Trainerin Márta Pilmayer.

Es ist wieder Zeit für eine Trendwende. Auf drei Siege kurz vor der und direkt nach der Weihnachtspause folgten für die Vorsfelderinnen drei Niederlagen in Serie. Nun will der MTV das Ruder herumreißen. „Wir haben viele Höhen und Tiefen in unserer Saison“, sagt Pilmayer. „Ich hoffe, dass wir jetzt einen Aufwärtstrend einleiten.“

Die Trainerin gründet ihre Zuversicht auf der Leistung am Samstag im Heimspiel gegen den MTV Braunschweig. Zwar setzte es eine 19:26-Niederlage, doch überzeugten die Vorsfelderinnen spielerisch. „Wir haben guten Handball geboten, waren besser als noch gegen Dransfeld und Geismar“, sagt Pilmayer. Ihre Mannschaft sei sicherer aufgetreten. „Das Team hat sich Selbstvertrauen zurückgeholt.“

Mit Nord Edemissen kommt der nächste Gegner aus den Top 5. Allerdings sieht Pilmayer die HSG nicht auf einem Level mit den Besten. „Nord Edemissen hat ähnlich wie wir wenig Konstanz in den Ergebnissen“, erklärt Pilmayer. „Mal gewinnen sie überraschend, mal leisten sie sich einen Ausrutscher.“

Das Hinspiel gewann Vorsfelde deutlich mit 32:23. „Das macht Mut, vielleicht liegt uns die HSG“, sagt Pilmayer. Doch darauf verlassen, auf einen Gegner wie Anfang Oktober zu treffen, will sich die Trainerin nicht. „Die HSG ist nicht auszurechnen. Wir müssen auf alles vorbereitet sein“, fordert Pilmayer. „Die Partie ist vollkommen offen.“

Beim MTV kehren mit Sabrina Röthig und Karla Hoppe zwei Leistungsträgerinnen zurück. Pilmayer plant mit 13 Spielerinnen. kis

Nord Edemissen – MTV Vorsfelde Sonntag, 17 Uhr.

 

WN 12.02.2020 Sport

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