Ju-Jutsu Verbandslehrgang fand beim MTV Vorsfelde statt

15 May 2019

Die Ju-Jutsu Sparte des MTV Vorsfelde hat am Samstag einen ganz besonderen Lehrgang für die Ju-Jutsukas des Niedersächsischen Ju-Jutsu Verbandes durchgeführt. Selbstverteidigung in öffentlichen Verkehrsmitteln war das Thema.

Seit Jahren kommt es immer wieder vor, dass es gewalttätige Übergriffe auf Bahnhöfen oder in Bussen und Bahnen gibt. Aus diesem Grund hatte der Referent Stefan Matthießen, Träger des 5. Meistergrades Ju-Jutsu und Trainer A zu diesem Ereignis 52 Sportler aus ganz Niedersachsen eingeladen.

Ziel war es die Teilnehmer zu diesem Thema zu sensibilisieren und einzelne Gefahrensituationen durchzuspielen. Wie verhalte ich mich beispielsweise, wenn mich mein Sitznachbar im Bus nicht aufstehen lassen will und Streit sucht. Nicht alle Hebel- oder Verteidigungstechniken, die in der Sporthalle funktionieren, können auf so engen Raum umgesetzt werden.

Auch das Thema Nothilfe wurde behandelt. Hier kommt zusätzlich eine taktischen Komponente zum Tragen. Wie sollte sich die helfende Person bei einem Übergriff auf einen Fahrgast verhalten? Hilfe holen, andere Fahrgäste auffordern  und gemeinsam helfen, lautet hier die Devise.

Thomas Schreinecke, Geschäftsführer von Bischof Reisen, hat den Bus für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt und begrüßt diese Aktion. „Fahrgäste sollen sich in unseren Bussen sicher fühlen. Wir überlegen daher auch unsere Busfahrer für solche Gefahrensituationen zu sensibilisieren.“

 

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Stefan Matthießen

Spartenleiter Ju-Jutsu

MTV 1862 Vorsfelde

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