Training unter Corona- Bedingungen erfolgreich gestartet

15 June 2020

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Ein weiterer Schritt in die Normalität. Seit gut zwei Wochen trainieren die Judoka des MTV Vorsfelde wieder gemeinsam. Auch, wenn das Ganze

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 nur unter Hygienevorschriften und mit dem momentanen vorgeschriebenen Sicherheitsabstand, stattfinden darf.

 So hat sich das Trainerteam rund um Lisa Lachetta Gedanken gemacht, inwiefern es möglich ist, das Training zu gestalten, ohne gegen irgendwelche Vorschriften zu verstoßen.

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Angefangen damit, dass die Gruppen teilweise aufgeteilt werden m

ussten, ist es ein hoher Aufwand, den die Trainer momentan auf sich nehmen. So sind sie beispielsweise 45 Minuten vor Trainingsbeginn in der Halle und bauen die Matten 2x3 Meter mit 2 Meter Abstand für ihre Schützlinge auf. Desinfizieren nicht zu vergessen.

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Unter Berücksichtigung des Mindestabstands dürfen die Sportler nach und nach den Hallenkomplex betreten. Gleiches gilt beim Verlassen der Halle.

Desinfektionsmittel und ausreichend Seife steht für alle bereit und alle kommen bereits in Sportbekleidung.

Nach jeder Einheit werden die Matten gereinigt und die Halle ausreichend gelüftet.

 Aber wie trainiert ein Judoka, wenn ihm das wichtigste Trainingsgerät, nämlich der Partner, genommen wird?

Dafür ist große Kreativität gefordert. So steht momentan eher der konditionelle und koordinative Bereich im Vordergrund. Aber auch im Kraftbereich und sportartspezifischen Bereich, in Form von Tandoku Renshu, wird gearbeitet. Tandoku was? Tandoku Renshu ist der offizielle Name für das Üben von Bewegungsabläufen ohne Partner. Mit Tandoku Renshu wird die Koordination von aufeinanderfolgenden Bewegungen geübt und verbessert, wobei der komplette Bewegungsablauf der zu übenden Technik bekannt sein muss.

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Diese Form des Trainings kommt uns sogar nach 12 Wochen Zwangspause recht gelegen. So sind die Kinder alle mindestens 5 Zentimeter gewachsen und die Koordination von Armen und Beinen passt momentan nicht zusammen, sodass wir diese Grundlagen erst einmal wieder anpassen können.

 Für die kommenden Wochen ist noch mehr Abwechslung geplant, so haben die Trainer die Idee eine Zumba und/oder Aerobic Einheit durchzuführen.

 Das Fazit der ersten zwei Trainingswochen ist sehr positiv. Die Gruppen sind ausgelastet, die Sportler haben Spaß an der Bewegung und freuen sich über den kleinen Schritt in die Normalität. Gerade die jüngeren Kinder, die von heute auf morgen aus ihrem normalen (Schul-) Alltag rausgerissen wurden und ihre Freunde nicht mehr sehen durften, freuen sich, sich endlich wieder 2 – 3 Mal die Woche zu sehen und sich wieder austauschen zu können.

 Das Trainerteam freut sich, dass so viele Judoka, egal ob klein oder groß, das Angebot annehmen und über das Vertrauen der Eltern, die ihre Kinder auch in der aktuellen Lage am Training teilnehmen lassen.

Lässt sich abwarten, ob dieses Trainingsmodel über die Sommerferien hinaus bestehen bleibt und ab wann ein „normales“ Judotraining wieder möglich ist. 

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