15 neue Apfelbäume für das Südufer des Allersees

14 July 2020

Sie sind Ergänzungspflanzungen der Stadt für Baumaßnahmen. Der MTV Vorsfelde als Nachbar und Touristen sehen es positiv.

Am Südufer des Allersees wurden im Anschluss vor dem Segler-Domizil des MTV Vorsfelde 15 Apfelbäume neu gepflanzt. Gudrun Meier

Gudrun Meier

Wolfsburg Etwas Neues gibt es am Allersee zu entdecken. So am Südufer in östlicher Richtung zwischen dem Segler-Domizil des MTV Vorsfelde und dem überdachten Freisitz vor dem Hundefreilauf. Obstbäume wurden dort jüngst gepflanzt. Und dazu sieht der aufmerksame Besucher Vorbereitungen für drei Sitzbänke. Derzeit sind diese mit einem Zaun umgeben, weil der Betonboden dafür noch aushärten muss.

Warum sind diese Obstbäume gepflanzt worden? Der Pressesprecher der Stadt Wolfsburg, Ralf Schmidt, erklärt auf Nachfrage: „Die Obstbäume wurden an der Stelle als Ergänzungspflanzung für Baumaßnahmen/Umbauten im Allerpark gesetzt. Es werden von den Apfelsorten Boskop, Gravensteiner und Holsteiner Cox insgesamt 15 Exemplare gepflanzt.“ Ortsansässige Firmen hat der Geschäftsbereich Grün der Stadt damit beauftragt. Bereits in der vergangenen Woche war zu beobachten, wie Pflanzkuhlen für die Bäume ausgehoben wurden. Schmidt: „Insgesamt fallen Kosten von rund 24.000 Euro für die Bäume, eine inkludierte dreijährige Pflege sowie die Bankplätze an. Letztere sollen voraussichtlich Ende Juli aufgestellt werden.“

Soll eine offizielle Übergabe und eventuell eine Spendenaktion für die Bäume stattfinden? Der Pressesprecher verneint beides und erklärt zudem: „In Zeiten von Corona wird auf solche Zusammenkünfte verzichtet. Die neuen Obstbäume sind Teil des Gesamtkonzeptes Allerpark.“

Was sagt dazu der unmittelbare Nachbar der neuen Obstbäume, der MTV Vorsfelde? Vorsitzender Lutz Hilsberg: „Das ist städtisches Gelände, und mit den neuen Bäumen habe ich kein Problem. Ich sehe die Anpflanzungen positiv.“

Klaus Prochnow, der sich auf dem Gelände um Rasen und Boote kümmert, zeigt sich positiv überrascht. „Das ist eine schöne Pflanzung, nur haben wir davon nichts erfahren.“ Ähnlich sieht das der Segel-Spartenleiter Arne Biering. „Generell eine gute Sache, aber wir sind vor vollendete Tatsache gestellt worden. Die Bäume vor dem Gelände hindern vielleicht den Auf- und Abbau der Segelboote.“

Und als vor den Apfelbäumen Christine Polster aus der Nähe von Wien vorbei läuft, meint sie: „Jeder zusätzliche Baum ist eine Bereicherung.“ Die Österreicherin besucht ihren Sohn in der Fußball-Akademie. Auch das Ehepaar Ruth und Rüdiger Reichl aus Zicherie ist vom Allersee und der Neuanpflanzung begeistert. „Hier fühlen wir uns sehr wohl, es ist immer eine Entspannung.“

 

WN 14.07.2020 S12

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