05. September, Vorsfelde Is(s)t

6 September 2019

Die Vorsfelder lieben ihr Bürger-Picknick am Kirchplatz

 

250 Frauen und Männer machten es sich an den 32 Tischen bequemen, aßen, klönten, hörten Musik und hielten die Regenschauer aus.

 

Vorsfelde Obwohl das Wetter nicht so richtig mitspielte, wurde das dritte Vorsfelder Bürger-Picknick rund um die St.-Petrus-Kirche zum Riesenerfolg. Gut 250 Männer und Frauen waren an 32 Tischen dabei, als es gestern von 17 Uhr an hieß: "Vorsfelde is(s)t".

Wie im vergangenen Jahr hatte der Arbeitskreis "Kirchplatz" wieder zum Bürger-Picknick eingeladen. Und Willi Dörr vom Organisationsteam freute sich: "Schön, dass ihr alle trotz gelegentlichen Regens gekommen seid" sagte er zur Begrüßung und dankte besonders Norbert Steinweh und seinem Team vom "Vorsfelder Hof", die mit Speis und Trank bereit standen, wenn der eigene Picknick-Korb nicht ausreichte. Erstmals dabei waren der MTV Vorsfelde, der Kulturverein Zugabe und der Gemischte Chor Vorsfelde.

Die Organisatoren freuten sich, dass sie auch diesmal wieder finanzielle Unterstützung erhielten und dankten besonders Gunda Horstmann von GH Immobilien und dem Verkehrsverein Vorsfelde live. Dank galt aber auch Pastorin Beate Stecher und Propst Ulrich Lincoln, die wieder den Platz rund um die Petruskirche zur Verfügung stellten.

Ortsbürgermeister Günter Lach lobte die Teilnehmer: "Schön, dass bei dem Aprilwetter so viele den Weg zum Picknick gefunden haben", und holte sich prompt ein Autogramm vom MTV-Judo-Ass Giovanna Scoccimarro, die gerade in Tokio Wettkampfluft geschnuppert hatte. Im Interview mit MTV-Vorstand Fabian Gerwich Vandray gestand die 21-Jährige, endlich mal wieder in Vorsfelde zu sein. Und zu ihrem Sport sagte sie: "Judo vermittelt Werte", ehe sie viele Autogramme gab.

Für musikalische Unterhaltung in den Regenpausen sorgten das Duo Emotion mit Andreas Meyer und Matthias Klingebiel (Gitarre) sowie Horst Krumpolt (Akkordeon). Zauberer Wieland Molok-Ude unterhielt an den Tischen mit Kartentricks und "Opa Wolter" glänzte mit seinen Erzählungen. "Weil der Diesel bis 2030 abgeschafft werden soll, mach ich mir Sorgen um meinen Trecker. Ich habe deshalb eine Waldpatenschaft in Sibirien angenommen und fahre hier jetzt umweltfreundlich mit meinem Trecker", verriet der Comedian Augenzwinkernd.

Freude gab's schließlich im Heimatverein, dem der Reinerlös des Picknicks zukommt. Jürgen Schallert war von Anfang an und auch beim dritten Picknick dabei. " Es gefällt mir, in geselliger Runde zu speisen. Ich bin auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie."

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