200 Masken mit Logo für die Schüler

15 June 2020

In Zeiten von Hygiene- und Abstandsregeln möchte die Grundschule am Drömling Vorsfelde mit einer Aktion den Zusammenhalt in der Schule fördern: Die Kinder erhielten Mund-Nasen-Schutzmasken mit dem Schullogo.

Vorsfelde

Um in Zeiten von Hygiene- und Abstandsregeln den Zusammenhalt trotzdem zu stärken, hat sich die Grundschule am Drömling Vorsfelde etwas besonderes einfallen lassen: In der vergangenen Woche wurden die ersten 200 Mund-Nasen-Masken an die Schule geliefert. Sie zieren ganz groß das Logo der Schule.

„In der aktuellen Situation, in der Zusammenhalt und Gemeinschaft so wichtig sind, haben wir nach Möglichkeiten gesucht, diese Gefühle zu stärken. Die neue Schulmaske soll das Wir-Gefühl der Kinder stärken und zum Ausdruck bringen“, erklärt der kommissarische Schulleiter Tim Brückner.

Die Klassen wurden geteilt

An der Grundschule werden zurzeit 287 Kinder beschult. Die zweite, dritte und vierte Klassen sind wieder im Präsenzunterricht. Die Klassen wurden geteilt und werden im täglichen Wechsel in der Schule unterrichtet, beziehungsweise lernen zuhause.

„Unser schulinterner Hygieneplan wird sehr gut umgesetzt, und die Kinder haben sich sehr schnell an die neuen Regeln gewöhnt. Sie wurden auch gut von zuhause darauf vorbereitet“, so Brückner. Bisher hatten dabei die Kinder jeweils ihre eigenen Masken, die teilweise selbst genäht oder auch OP-Masken waren.

Eltern haben die Idee sofort unterstützt

„Die Elternschaft unserer Schule hat diese Idee sofort unterstützt und so kamen die ersten 200 Masken für unsere Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen an“, freut sich der kommissarische Schulleiter. „In einem Jahr sind die Masken hoffentlich nur noch Erinnerung an einen Lebensabschnitt der Kinder, der belastend, eigenartig, für viele beängstigend, aber dann überstanden ist.“

Die Betreuung so vieler Einzelgruppen, die nicht gemischt werden dürfen, sei eine große Herausforderung: Im äußersten Fall müssten doppelt so viele Lerngruppen wie sonst betreut werden. Die Notbetreuung werde von den Eltern zunehmend stärker in Anspruch genommen.

Dickes Dankeschön an den MTV Vorsfelde

„Hier haben wir das große Glück mit unserem Kooperationspartner im Ganztagsbereich, dem MTV Vorsfelde, einen echten Partner zu haben, der uns nach Kräften unterstützt“, betont Brückner. Er bedankt sich bei dem Verein, aber auch bei den Eltern, die in den vergangenen Wochen „viel leisten und Verständnis aufbringen mussten“.

Einen Beitrag aus: WAZ 15.06.2020

MTV

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