Läuferbericht vom Hamburger Marathon

4 May 2015

 

Am 26.4. war es einmal wieder soweit,

3 MTV Läuferinnen- und Läufer (Sandra Johns 1. Marathon!, Werner Reimer und Rolf Trump) standen mit weiteren ca. 14.500 Startern an der Startlinie des 30. (Jubiläums) Hamburg Marathon.

Das Wetter zum Laufen war genau richtig, nicht zu warm, kaum Wind und gelegentlich ein wenig Regen.

 

Pünktlich zum Start um 9:00Uhr setzte auch der vorausgesagte, leichte Regen ein, aber das passte ja zu der Region Hamburg.

 

Unglaubliche 680.000 Zuschauer sollen an der Strecke gestanden haben und „gefühlt“ waren es deutlich mehr, keinen

Meter musste man allein auf der Strecke laufen, immer und überall wurde man lautstark von den Zuschauern unterstützt.

 

Die musikalische Begleitung an der Strecke zeigte von der hamburgischen Straßen Musik bis hin zu harten Rock Rhythmen alle Formen der Musikvarianten, auch hierdurch wurden die „Marathonis“ immer wieder zu Bestleistungen motiviert.

 

Die Strecke führte durch viele Sehenswerte Stadtteile von Hamburg, beginnend mit dem Start am Fernsehturm, entlang der Reeperbahn (wo noch einige übrig gebliebene Nachtgäste die Läufer lautstark zu jubelten) ging es über die Elbchaussee entlang der Elbe mit Blick auf den Hafen weiter in Richtung Fischmarkt und dem alten Ehrwürdigen St. Pauli.

 

Nachdem wir die östliche Seite der Außenalster passiert hatten, führte uns die Strecke weiter durch die „grüne Lunge der Stadt“ den Stadtpark zu dem nördlichsten Punkt in Ohlsdorf.

 

Den größten Teil der Strecke (~ 30Km) hatten wir nun hinter uns gebracht und der schwere Teil eines Marathons musste nun noch bewältig werden.

 

Aber auch hierbei half wieder einmal die lautstarke Unterstützung der Zuschauer- und die laute, rhythmische Musik.

Über den Maienweg und der Alsterkrugchaussee ging es weiter in Richtung Eppendorfer Baum, nach einem kurzen Abstecher an das Westufer der Alster war das Ziel im Stadtteil Rotherbaum schon zu erahnen.

Mit festen Blick zum Fernsehturm kam der Finish Bereich immer näher und obwohl die Kräfte in den Beinen mehr und mehr nach ließen, wurde man durch die Anfeuerungsrufe unbeschreiblich ins Ziel an der Hamburger Messe „getragen“.

 

Wer schon mal einen Marathon in so einer Menschenmenge gefinisht hat, kennt das unglaubliche „Gänsehautfeeling“.

 

Das entschädigt alle Anstrengungen und Schmerzen und das üppige Trainingsprogramm.

 

Unter diesen beschrieben Bedienungen und einem „pers. Pacemaker“ (meinem Sohn Benny)

 

habe ich nun endlich meine schon so lange ersehnte Ziel zeit (unter 4 Stunden) erreicht und bin überglücklich.

 

Ähnliches er,- und durchlebte die Marathon Debütantin Sandra Johns bei Ihren ersten Marathon, im vorsichtigen Tempo wurde der erste Teil der Strecke angegangen aber im weiteren Verlauf konnte Sie Ihr Tempo noch ordentlich steigern.

Der erste Marathon wurde von Sandra in einer Zeit 4:57Std absolviert, für den Ersten ist das eine super Zeit und das Resümee von Sandra:

„Das war nicht mein letzter Marathon und bei der Zeit ist noch reichlich Luft nach oben“.

 

Die Zeiten und Platzierungen der Teilnehmerin und Teilnehmer:

  • Sandra Johns, 04:57:33h, Gesamtplatz: 13.589, AK-Platzierung: 375
  • Werner Reimer, 03:51:28h, Gesamtplatz: 5.719, AK-Platzierung: 273
  • Rolf Trump, 03:55:17h, Gesamtplatz 6.464, AK Platzierung: 316

 

 

Thumbnail

Läuferbericht von Rolf Trump, 29.4.2015

 

Share

Kontakt zur Sparte