3.Liga feiert Auswärtssieg

17 February 2014

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Knobbe ist „stolz auf die Jungs“

Vorsfelde Drittliga-Handballer des MTV Vorsfelde gewinnen beim Dessau-Roslauer HV mit 22:21.

Von Nico Mohrmann

Tim Johow (am Ball) steuerte sechs Treffer zum Auswärtserfolg des MTV Vorsfelde beim Dessau-Roßlauer HV bei. Mit diesem Sieg fehlen dem MTV nur noch...
Tim Johow (am Ball) steuerte sechs Treffer zum Auswärtserfolg des MTV Vorsfelde beim Dessau-Roßlauer HV bei. Mit diesem Sieg fehlen dem MTV nur noch...
Foto: Helge Landmann/regios24

Der MTV mischt weiter die 3. Handball-Bundesliga auf. Gestern Abend fuhren die Eberstädter den dritten Sieg im fünften Spiel des Jahres ein. Beim Dessau-Roßlauer HV gewannen sie mit 22:21 (9:11).

Ganz offensichtlich war die Hinrunde die Zeit, die die MTV-Spieler brauchten, um sich an die neue Liga zu gewöhnen. Das Resultat daraus: In der Rückrunde besiegen die Vorsfelder die Mannschaften, gegen die sie in der Hinrunde noch knapp scheiterten. So auch gestern.

Anders als in den vergangenen Partien lief gestern jedoch die erste Halbzeit nicht perfekt. Bis zum 7:7 könnte sich kein Team um mehr als ein Tor absetzen. Dann aber zogen die Gastgeber aus Dessau ein wenig davon und gingen mit einer 11:9-Führung in die Halbzeitpause. „Ich habe in der Pause noch gesagt, dass die Jungs weitermachen und weiter Spaß haben sollen. Wenn wir dann mit einem Tor gewinnen, wäre es noch besser“, berichtete Mike Knobbe, Trainer des MTV, von der Halbzeitansprache.

Nach dem Wechsel brauchten die Gäste aber nur zwei Minuten, um wieder zum 11:11 auszugleichen. Beim 14:12 (38. Minute) waren die Gäste sogar erstmals selbst mit zwei Toren in Führung.

Aber auch diese Führung hielt nicht lange. Dessau glich zum 19:19 wieder aus (54.) und ging nur einige Sekunden später sogar wieder in Führung.

Doch der MTV zeigte Moral, drehte die Partie zum 22:20 zurück und rettete den Sieg in den letzten eineinhalb Minuten über die Zeit.

„Das war ein ganz großer Kampf. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs“, jubelte Knobbe.

Mit neun Punkten sehen die Vorsfelder nun sogar wieder Licht am Ende des Tunnels. Nur noch vier Zähler trennen sie vom rettenden Ufer. „Wir haben gesagt, dass wir nicht auf die Tabelle schauen wollen, sondern einfach gute Leistungen anrufen wollen“, sagte Knobbe.

MTV: Krüger, Rüger – Jovicic, Kühlbauch, Schwoerke (3), Johow (6), Basile (1), Groenewold (1), Bock, Frerichs (1), Bangemann (4/2), Nikolayzik, Schiling (4), Kahler (2).

 

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