Eine klasse EntwicklungIna Banse-Morgener betreut die jungen MTV-Handballerinnen.

11 December 2013

„Eine klasse Entwicklung“

Vorsfelde "> Ina Banse-Morgener betreut die jungen MTV-Handballerinnen.

Von Iris Antelmann

Die inzwischen personell sehr starke weibliche D-Jugend des MTV Vorsfelde mit Trainerin Ina Banse-Morgener.
Die inzwischen personell sehr starke weibliche D-Jugend des MTV Vorsfelde mit Trainerin Ina Banse-Morgener.
Foto: Regios24/Joachim Mottl

. Wer hätte das gedacht? Wenige Monate vor Beginn der Handball-Saison standen der weiblichen D-Jugend des MTV Vorsfelde lediglich sechs Spielerinnen zur Verfügung. Inzwischen ist die Mannschaft personell nicht nur richtig gut bestückt, sondern gehört auch mit zu Besten in der Regionsliga.

Aber der Reihe nach. Im Mai dieses Jahres übernahm Ina Banse-Morgener (45) das Traineramt bei der D-Jugend. Weil die meisten Spielerinnen der letztjährigen Mannschaft aufgrund ihres Alters in die C-Jugend wechseln mussten, war der Kader auf eine Handvoll Mädchen geschrumpft. Was also tun? Es wurde die Werbetrommel gerührt, einige Spielerinnen brachten Freundinnen zu den Übungseinheiten mit. Und denen gefiel es so gut, dass sie blieben. Und ebenfalls Freundinnen mitbrachten. Die Halle füllte sich mehr und mehr, zu Saisonbeginn im September zählte das Team 14 Mädchen. Und auch jetzt ist der Zulauf nicht gestoppt, derzeit stehen 19 Spielerinnen auf dem Platz.

Was auch ein Verdienst von Ina Banse-Morgener ist. Aufgrund ihrer zielstrebigen und sympathischen Art spielen auch die Neu-Mitglieder inzwischen passablen Handball. Wenn auch der Leistungsunterschied teilweise groß ist. „Aber die Neueren kommen zum Training und wollen lernen. Es macht einfach Spaß mit ihnen“, so die ehemalige Regionalligaspielerin. Viele hatten bereits ihre ersten Einsätze, bei den stärksten Gegnern kommen die Leistungsträger zum Zuge. Aber wer nicht spielt, feuert an - so geht Mannschaftssport.

Und so kommen Siege zustande, gegen einige Favoriten wurde bereits gewonnen. Weil Erfolge Begehrlichkeiten wecken, ist ein oberer Tabellenplatz zum Saisonende das Ziel. Und was ist das Erfolgsrezept? „Hier und da ein paar Süßigkeiten, ansonsten achte ich auf Disziplin und Erziehung“, so die Trainerin.

Die Ergebnisse und der Zulauf an Spielerinnen geben ihr Recht. Der Kader ist inzwischen so groß, dass im Januar mit den Jüngeren eine neue E-Jugend gebildet wird - damit alle noch mehr Spielanteile haben. „Eine klasse Entwicklung“, findet die Trainerin. Recht hat sie.

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