Handball-Regionsoberliga der Männer: MTV redet vom Aufstieg, der VfB vom Klassenerhalt

22 October 2009

Der MTV redet vom Aufstieg, der VfB vom Klassenerhalt

Handball-Regionsoberliga der Männer: Schlusslicht Fallersleben erwartet Tabellenführer Vorsfelde zum Derby

WOLFSBURG. Gegensätzlicher hätte der Saisonstart für den VfB Fallersleben II und den MTV Vorsfelde II in der Handball-Regionsoberliga der Männer nicht sein können. Der VfB ist Letzter, der MTV Erster. Am Samstag treffen beide ab 18 Uhr in Fallersleben in der Sporthalle I am Windmühlenberg aufeinander.

Der Aufstieg war nicht das offizielle Saisonziel des MTV. Nach fünf Siegen in Serie ist das anders. Nach dem Erfolg im Spitzenspiel gegen Bad Harzburg am vergangenen Wochenende nahm Trainer Dariusz Dawidowicz das Wort Aufstieg erstmals in den Mund. Das Selbstvertrauen in Vorsfelde ist groß. "Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen, die zwei Punkte sind eingeplant. Vielleicht können wir sogar was fürs Torverhältnis tun", sagt Dawidowicz, gleichermaßen mahnt er sein Team, überheblich in die Partie zu gehen. "Das ist immerhin ein Derby, da kann viel passieren. Wir müssen konzentriert auftreten."

Weitaus mehr Probleme hat Trainerkollege Frank Ratz beim VfB. Selten konnte er seine beste Mannschaft aufbieten, gerade zu den Auswärtsspielen stand dem Coach oft nur eine Rumpftruppe zur Verfügung. Ergebnis: Nur ein Punkt und Tabellenschlusslicht. Die Rückraumspieler Hendrik Mühe und Henning Ernst, die Ratz besonders vermisste, werden gegen Vorsfelde wohl dabei sein. "Nun ist die Frage, ob es reicht, wenn zwei Spieler zurückkehren. In den zurückliegenden Spielen hätte es das, da waren die Gegner aber auch schwächer", so Ratz, der sein Team zwar in der Außenseiterrolle, aber nicht chancenlos sieht. "Wir werden uns nach Kräften wehren", verspricht Ratz. Zudem spiele der Derbycharakter eine wichtige Rolle. "Der Ehrgeiz, gegen den MTV zu gewinnen, ist immer groß. Gerade die erfahreneren Akteure in unserem Team motiviert diese Partie sehr", betont Ratz. Hoffnung macht den Fallerslebern außerdem, dass die Vorsfelder vier der fünf Siege daheim holten, auswärts sich noch nicht als Spitzenreiter bewähren mussten. Seinen einzigen Punkt sicherte sich der VfB übrigens in einem Heimspiel.    kis

Wolfsburger Nachrichten: 22. Oktober 2009, Wolfsburg Lokales, Seite 33

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