Klare Sache! MTV besiegt Fallersleben

21 October 2013

Klare Sache! MTV besiegt Fallersleben
(jsc) Der MTV Vorsfelde hat das Derby in der Handball-Landesliga der Frauen klar für sich entschieden. Gegen die stark ersatzgeschwächte Mannschaft des VfB Fallersleben gewann der MTV mit 26:13 (15:5). Neben Elfi Cauer und Antje Tietsch fehlte beim VfB auch noch Sophia Neufer. Dementsprechend dünn waren die Gäste besetzt. Lediglich bis zum Stand von 3:3 gestaltete Neuling Fallersleben die Partie offen, dann zog Vorsfelde das Tempo an – und bis zur Pause uneinholbar davon. „Wir haben versucht, uns in der Halbzeitpause nochmal zu besinnen, aber gegen eine so starke Mannschaft wie Vorsfelde ist es ganz schwer, so einen Rückstand aufzuholen“, kommentierte VfB-Coach Mike Schmidt. In der zweiten Hälfte brauchten die Gastgeber lediglich ihren Stiefel runterzuspielen, der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. Ganz zufrieden war MTV-Trainer Udo Falkenroth jedoch nicht. „Wir haben zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren, wir hätten noch viel höher gewinnen können“, bemängelte er. Glücklich war der Vorsfelder Trainer trotzdem – weil sein Team die Punkte zu Hause behielt: „Wenn man wie wir oben mitspielen will, muss man Mannschaften wie Fallersleben auch in dieser Deutlichkeit schlagen.“ MTV: Erhardt, Heyne – Steinhoff (1), Sarah Schmidt (5), Heuchling (1), Fey (2), Koch (1), Fröhlich (3), Körber (3), Behrens (1), Anja Schmidt (3), Aust (6). VfB: Bausewein – Blattner, Horn (5), Dobrick (1), Steinke (1), Hänsel (2), Hollstein (2), Zwengel (2), Tomala, Lo Presti.
Deutlicher Sieg: Nina Fey (r.) und Vorsfelde bezwangen Nachbar Fallersleben im Landesliga-Derby mit 26:13.
Schmidt
Falkenroth
21.10.2013 / WAZ Seite 40 Ressort: WSPORT
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21.10.2013 / WAZ Seite 40 Ressort: WSPORT
Fallersleben kann im Derby nicht mithalten

Wolfsburg Die Handballerinnen des MTV Vorsfelde sind im Landesliga-Duell eine Nummer zu groß.

Die Frauen des MTV Vorsfelde (schwarz) setzen sich gegen den Lokalrivalen VfB Fallersleben deutlich durch.
Die Frauen des MTV Vorsfelde (schwarz) setzen sich gegen den Lokalrivalen VfB Fallersleben deutlich durch.
Foto: regios24/Anja Weber

Die Landesliga-Vorherrschaft in der Region deutlich untermauert haben die Handballerinnen des MTV Vorsfelde. Gegen Lokal-Rivale VfB Fallersleben setzten sich die Eberstädterinnen daheim mit 26:13 (15:5) durch.

Fast durchgehend waren die Gastgeberinnen in Führung, letztmals war der VfB beim 3:3 dran. „Danach haben wir uns kontinuierlich abgesetzt“, berichtete MTV-Trainer Udo Falkenroth. Eine Schlüsselszene war die Rote Karte gegen Fallerslebens Janine Thomalla beim Stande von 8:4 für Vorsfelde. „Danach haben wir den Faden verloren und zu viele Tempogegenstöße kassiert. Der MTV ist auf zehn Tore weggezogen“, sagte VfB-Coach Mike Schmidt, der ohnehin mit großen Personalproblemen zu kämpfen hatte.

Neben Antje Titsch und Elfi Cauer fiel auch noch Sophia Neufer kurzfristig aus. Sie verletzte sich im Abschlusstraining und wird mit Verdacht auf Außenbandriss einige Wochen fehlen. „So konnten wir allenfalls mitspielen. Aber für mehr reichte es nicht. Dafür ist Vorsfelde einfach zu stark, die Mannschaft ist sind top besetzt“, sagte Schmidt.

Die Vorsfelderinnen zogen ihr Spiel durch, hielten das Tempo hoch und standen sicher im Deckungsverbund. „Die Abwehrleistung war gut, wir haben dem VfB wenig Räume gegeben. Das war ein sehr konzentrierter, souveräner Auftritt“, lobte Falkenroth. „Die Entwicklung der Mannschaft stimmt mich zuversichtlich. Darauf können wir aufbauen.“

Doch auch beim VfB konnte man trotz der deutlichen Niederlage Positives mitnehmen. Denn: „Die Mannschaft hat nie aufgegeben, bis zur letzten Minute gekämpft. Wir werden die Punkte gegen andere Gegner holen müssen, gegen Vorsfelde kann man verlieren“, betonte Schmidt.

MTV Vorsfelde: Ehrhardt, Heyne – Steinhoff (1), S. Schmidt (5), Heuchling (1), Fey (2), Koch (1), Fröhlich (3), Körber (2), Behrens (1), A. Schmidt (3), Jerger (1), Aust (6).

VfB Fallersleben: Bausewein – Horn (5), Dobrick (1), Steinke (1), Hänsel (2), Hollstein (2), Zwengel (2), Lopresti, Thomalla. kis

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