MTV verliert 23:30 - "klare Steigerung" bleibt unbelohnt

8 October 2012

MTV verliert 23:30 - "klare Steigerung" bleibt unbelohnt


 

Handball-Oberliga der Frauen: Gifhorn muss sich dem Tabellenzweiten Heidmark geschlagen geben - Ann-Katrin Lenau mit 14 Toren

 

 

Von Jens Neumann

 

GIFHORN. "50 Minuten guter Handball", so Trainer Frank Ratz, waren letztlich zu wenig für seine Oberliga-Frauen des MTV Gifhorn. Die Schwarz-Gelben kassierten am Ende eine 23:30 (10:15)-Niederlage gegen den Tabellenzweiten HSG Heidmark und blieben mit nur 1:7  Punkten auf dem vorletzten Platz kleben.

"Auch wenn die Niederlage deutlich klingt: Da wäre etwas drin gewesen für uns", meinte Ratz, der seiner Mannschaft eine "klare Steigerung" im Vergleich zu den Vorwochen attestierte. "Man hat gesehen, dass diese junge Mannschaft Potenzial hat, aber eben auch großen Schwankungen unterliegt."

Vor allem bewiesen die Gifhornerinnen im zweiten Durchgang - angetrieben von einer starken Jennifer Frick im Tor - eine bemerkenswerte Moral. Denn selbst der 10:16-Rückstand schockte die Truppe nicht. "Die Mannschaft hat sich zurück ins Spiel gebissen, Tor um Tor aufgeholt - bis zum 20:21", schilderte Gifhorns Trainer den Spielverlauf, in dem letztlich auch fünf vergebene Siebenmeter für den MTV zu finden waren. "Das hat uns das Genick gebrochen", sagte Ratz.

Den Rest erledigten vier Zeitstrafen, die sich die MTV-Frauen in der Endphase einhandelten. "Da war dann nicht mehr drin für uns. Die Aufholjagd hatte Kraft gekostet, zumal wir nicht gerade viel gewechselt hatten. Dadurch ist die Fehlerquote zu hoch geworden - und wir sind von Heidmark überlaufen worden", resümierte Coach Ratz, der neben Torfrau Frick auch die 14-fache Torschützin Ann-Katrin Lenau hervorhob: "Sie hat ihr altes Spiel durchgezogen."

MTV: Ehrhardt, Frick - Lenau (14), Sass (3), Döhrmann (2), Ziebart (2), Lumpe, Carmon (1), Pahlmann (1), Dittmann, Kullig, Schramhauser, Richter.

Sie war kaum zu halten: Ann-Katrin Lenau (am Ball) erzielte 14 Tore für den MTV. Die Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Heidmark konnte aber auch sie nicht abwenden.

 

Thumbnail

Foto: regios24/Sebastian Priebe


Share

Kontakt zur Sparte