Mühe-Team fällt nach der Pause plötzlich "in ein Loch"

11 January 2016

Mühe-Team fällt nach der Pause plötzlich "in ein Loch"

 

MTV Vorsfelde nimmt sich erneut Auszeit und verliert. VfB macht es besser.

 

 

Von Kilian Symalla

 

Wolfsburg. Sieg Nummer 5 in Serie ist den Handballerinnen des VfB Fallersleben gelungen. Der MTV Vorsfelde hängt hingegen weiter im Tabellenkeller der Landesliga fest.

MTV Vorsfelde - MTV Geismar 20:24 (11:11). 30 Minuten ging es eng zu in Vorsfelde, dann nahmen sich die Gastgeberinnen ihre übliche Auszeit. "Direkt nach der Pause sind wir in ein Loch gefallen, lagen auf einmal 12:18 zurück", berichtete Vorsfeldes Trainer Heiko Mühe. Dies geschah nun bereits mehrfach in dieser Saison. Geschlagen gab sich seine Mannschaft jedoch nicht. "Das Team hat super gekämpft, immer an sich geglaubt", sagte Mühe. Die Vorsfelderinnen kamen auf 20:21 heran, hätten die Wende beinahe herbeigeführt. "Da hat uns dann die Geduld gefehlt, wir wollten zu schnell zu viel", erklärte der Coach. "Aber die Mannschaft lebt, es fehlt nur ein Erfolgserlebnis."

MTV Vorsfelde: Alfs, Wendhausen - Wasowicz (2), Koch (7), Schneider (1), Körber (3), Heuchling (2), Losch (2), Krenz (2), Bittner, Fandrich, Runkehl, Schultze.

HSG Rhumetal - VfB Fallersleben 21:23 (11:13). Zehn Ausfälle hatten die Fallersleberinnen zu beklagen, unter anderem Elfi Cauer, Melanie Kaschner und kurzfristig auch Jale Hänsel fehlten dem VfB. "Die sieben Feldspielerinnen, die dabei waren, haben es sensationell gut gemacht", lobte VfB-Coach Frank Ratz. Lea Järke und die kurzfristig eingesprungene A-Jugendliche Anna Fanslau trumpften groß auf. "Lea war die beste Spielerin auf dem Platz, Anna hat uns extrem weitergeholfen. Beide waren brandgefährlich, haben die HSG-Abwehr immer beschäftigt", betonte Ratz.

Dessen Team gab im zweiten Durchgang zwar eine Vier-Tore-Führung her, zeigte dann aber starke Nerven. Beim Stande von 18:19 drohte den Gästen die Partie zu entgleiten. Doch dann traf der VfB fünfmal in Folge und stellte so auf 23:19. "Die Mannschaft hat besonders zum Ende der Partie eine tolle Moral bewiesen", sagte Ratz. "So konnten wir unsere positive Entwicklung fortsetzen und zeigen, dass wir auch Ausfälle wichtiger Leistungsträgerinnen kompensieren können."

VfB Fallersleben: Bausewein, Borchers - Järke (7), Lenau (5), Knape, Neupher (1), Wagenmann (2), Fanslau, Kohnert (1).

Vorsfeldes Handballerinnen (dunkle Trikots) verspielten zu Beginn der zweiten Hälfte den möglichen Sieg.Foto: regios24/Anja Weber

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