Schmidt sieht MTV in der Favoritenrolle

17 October 2013

Schmidt sieht MTV in der Favoritenrolle

Wolfsburg Derby zwischen Vorsfelde und Fallersleben in der Handball-Landesliga der Frauen.

Der VfB Fallersleben (schwarzes Trikot) ist zu Gast in Vorsfelde.
Der VfB Fallersleben (schwarzes Trikot) ist zu Gast in Vorsfelde.
Foto: Priebe/rs24

Die Handball-Vorherrschaft in der Region steht auf dem Spiel, wenn Sonntag ab 17 Uhr der MTV Vorsfelde den VfB Fallersleben empfängt. Das Derby in der Frauen-Landesliga soll Aufschluss geben, wer die Nummer 2 hinter dem VfL Wolfsburg ist.

Man kennt und schätzt sich, arbeitet teils zusammen und unterstützt sich, so weit es geht. Die Trainer des MTV und VfB pflegen einen regen Austausch. „Das ist selbstverständlich, wir wünschen dem VfB Siege“, erklärt Vorsfeldes Coach Udo Falkenroth. „An diesem Wochenende allerdings darf es auch mal eine Niederlage sein.“ Es gehe um zu viel. „Solch ein Derby ist immer etwas Spezielles“, betont Falkenroth, der für sein Team gute Chancen sieht. „Alles andere als zwei Punkte wäre eine Enttäuschung. Wir wollen und müssen diese Begegnung gewinnen“, fordert der Vorsfelder Coach. Zwar sei der Fallersleber Start in die Spielzeit durchaus beachtenswert gewesen, doch verfüge der MTV über die größere Qualität im Kader. „Im Rückraum kann sich diese Partie entscheiden. Da sind wir deutlich stärker“, meint Falkenroth. Dabei spielen auch die Ausfälle der VfB-Routiniers Elfi Cauer und Antje Titsch eine Rolle. „Deren Fehlen wiegt schwer“, weiß der MTV-Coach, der dennoch warnt: „Der VfB wird kämpfen bis zur letzten Minute. Diese Mannschaft gibt nicht auf. Da müssen wir dagegenhalten.“

Auf Kampf und Einsatz wird auch Fallerslebens Coach Mike Schmidt setzen. Denn auch er sieht Vorsfelde spielerisch im Vorteil. „Wir sind krasser Außenseiter. Der MTV hat eine sehr erfahrene Mannschaft, bei uns liegt das Durchschnittsalter unter 21 Jahren“, erklärt Schmidt. Ganz aufgeben will der Trainer die Hoffnung auf einen Punktgewinn in Vorsfelde jedoch nicht. „Ein Derby hat seine eigenen Gesetze.“

Die Eberstädterinnen können erneut auf die Dienste von Anja Schmidt zurückgreifen. Auch Ariane Aust ist wieder einsatzbereit. „Wir sind komplett, haben dadurch mehr Optionen“, sagt Falkenroth. Derweil sind die Hoffmannstädter nach den Ausfällen von Titsch und Cauer noch auf der Suche nach Verstärkungen. „Wir sind an ein, zwei Spielerinnen dran. Vielleicht können wir noch nachlegen“, sagt Schmidt. kis

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