Vorsfelde kassiert 16:35-Niederlage

5 May 2014

(jsc) Die Handballer des MTV Vorsfelde haben am vorletzten Spieltag der Drittliga-Saison eine herbe Niederlage kassiert. Beim HC Elbflorenz kam Vorsfelde mit 16:35 (6:20) unter die Räder. Da der HC Aschersleben aber ebenfalls verlor, ist die Relegation noch in Reichweite. Neben Tim Johow (Wade) fehlte kurzfristig auch noch Rechtsaußen Yannik Schilling, er half der Vorsfelder Landesliga-Mannschaft beim Klassenerhalt (siehe Bericht). Nach verhaltenem Start besorgte Kreisläufer Jan-Martin Knaack das 1:1 (3.), dann gelang nichts mehr. Elbflorenz traf nach Belieben, führte 9:1 (16.), 19:4 (29.) und zur Pause mit 14 Toren Vorsprung. Im Anschluss stabilisierte sich der MTV ein wenig, gegen die spielerische Klasse der Gastgeber war aber nichts mehr auszurichten. Nach einer durchweg enttäuschenden Vorstellung bleibt Vorsfelde somit vor dem letzten Spieltag zwei Punkte hinter Aschersleben, das nach dem 27:33 in Baunatal, das dadurch Meister wurde, auf dem Relegationsplatz steht. Auch deshalb ging der Blick von Mike Knobbe direkt auf das entscheidende Spiel am kommenden Wochenende. „Wir haben einfach nicht aggressiv genug gespielt, streckenweise war es wirklich schlecht. Am besten wir vergessen das Spiel so schnell wie möglich.“ Für die Partie gegen Baunatal legt der Trainer das Schicksal seiner Mannschaft in die Hände des Gegners: „Wenn Baunatal alles gibt, werden wir kaum eine Chance haben.“ Aber, so Knobbe weiter: „Im Sport ist alles möglich.“ MTV: Rüger, Krüger – Jovicic, Kühlbauch, Schwoerke (1), Basile (3), Groenewold (2), Bock, Frerichs, Bangemann (8), Nikolayzik, Knaack (2).
Herbe Pleite: Michael Schwoerke (am Ball) und der MTV Vorsfelde verloren am vorletzten Spieltag bei Elbflorenz mit 16:35, haben aber noch die Chance auf die Teilnahme an der Drittliga-Relegation.Photowerk (he)
Mike Knobbe
 
05.05.2014 / WAZ Seite 40 Ressort: WSPORT
 
 
Klatsche für MTV Vorsfelde
Drittliga-Handballer fahren höchste Niederlage ein. 16:35 heißt es am Ende.
 

Aus eigener Kraft können die Handballer des MTV den Relegationsplatz nicht mehr erreichen. Beim HC Elbflorenz setzte es für den Vorsfelder Drittligisten eine derbe Niederlage. Mit 16:35 (6:20) unterlagen sie in Dresden.

 

MTV-Trainer Mike Knobbe hatte vor der Partie schon angekündigt, dass seiner Mannschaft ein schwerer Gang bei Elbflorenz bevorsteht. Doch dass es am Ende so eine deutliche Klatsche wird, hätte er auch nicht erwartet.

Schon von Beginn an lief für den dünn besetzten Kader (zwei Akteure halfen bei der zweiten Mannschaft aus) nichts zusammen. Nach dem 1:1 zogen die Gastgeber auf 9:1 davon. Und im Laufe der ersten Halbzeit wurde es nicht besser. Bis zur Pause schraubte der Favorit das Ergebnis auf 20:6.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild nur wenig. Die Hausherren nahmen ein wenig das Tempo heraus, es reichte aber, um den Vorsprung weiter auszubauen. Zu keinem Zeitpunkt kamen die Vorsfelder näher heran. Am Ende war es die deutlichste Saisonniederlage für Vorsfelde.

Vor dem letzten Spiel ist die Ausgangssituation jetzt einfach. Der MTV wird aus sportlicher Sicht definitiv Vorletzter bleiben. Um auf den Relegationsplatz zu rutschen, müsste die finanziell kriselnde SG Wallau zurückziehen. Da ist derzeit keine Tendenz auszumachen. Sollte es dazu nicht kommen, wäre das Erlebnis 3. Liga nach einer Saison wieder vorbei – ein Szenario, auf das Knobbe und alle anderen MTV-Verantwortlichen aber vorbereitet sind.

MTV: Krüger, Rüger – Jovicic, Kühlbauch, Schwoerke (1/1), Basile (3), Groenewold (2), Bock, Frerichs, Bangemann (8), Nikolayzik, Knaack (2).nim

Wolfsburger Nachrichten, 04.05.2014

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