TSV Bahrdorf / MTV Vorsfelde Ju-Jutsuka ermitteln Vereinsmeister und feiern den Saisonabschluss im Rahmen des traditionellen Sommerfestes

5 July 2015

TSV Bahrdorf / MTV Vorsfelde Ju-Jutsuka ermitteln Vereinsmeister und feiern den Saisonabschluss im Rahmen des traditionellen Sommerfestes

Nach einer erfolgreichen Wettkampfsaison mit vielen Höhepunkten luden die Spartenleitung und die jungen Trainer um Jacqueline Budich und Anika Kreisbeck-Apert zur Vereinsmeisterschaft für den Nachwuchs ein. Ziel war es, den jungen Ju-Jutsuka und den Eltern die Wettkampfsysteme des modernen Ju-Jutsu näher zu bringen. Der sportliche Wettkampf ist neben Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung ein weiterer Baustein zur Steigerung des Selbstbewusstseins durch positive Erfahrungen.

Die Alte Turnhalle in Bahrdorf  wurde zunächst professionell hergerichtet und so ließ schon das Ambiente erahnen, dass es um eine ganz besondere Veranstaltung ging. Insgesamt gingen 31 junge Ju-Jutsuka auf die Matte, um die Vereinsmeister zu ermitteln. Da es sich um ein Anfänger Event handelte (bis max. Gelbgurt) durften die älteren erfolgreichen Wettkämpfer das Geschehen vom Mattenrand verfolgen und die „jungen Wilden“ tatkräftig unterstützen. Im Rahmen der späteren Siegerehrung wurden sie für ihre Erfolge und ihr Engagement geehrt. Jeder Teilnehmer erhielt am Ende eine Urkunde, eine Medaille und ein paar kleine Sonderpreise. So war sichergestellt, dass keines der Kinder mit einer Enttäuschung am sich anschließenden traditionellen Sommerfest der Ju-Jutsuka teilnehmen musste.

Besondere Erwähnung und Ehrungen gab es  noch für die WM Teilnehmer von Athen Julia Herbst und Zan Vidmar Zorc sowie unsere jungen Deutschen Meister im Duo Saskia Markgraf und Max Deigraf. Jacqueline Budich, Anika Kreisbeck-Apert sowie Viviane Lambrecht erhielten einen Blumenstrauß für besondere individuelle Leistungen vom Spartenleiter überreicht.

Fighting:                                                                                                               

Vereinsmeister: Connor Fitschulke; Johannes von Schemde; Tim Lellau, Leonie Krüger, Lia Josefine Schröder, Tammy Rietzel, Maximilian Marmulla, Nils Zilligen, Moritz Reinhardt, Sina Markgraf, Timo Kutsche, Tim Eggeling, Noelle Fitschulke

  1. Plätze an: Vincent Vogt, Luca Pascal Becker, Joschua Wiegmann, Amy-Lee Nicke, Jana Burema, Ronja Laws, Fabian Kutsche, Tim Sandner, Darius Lerch, Trancine Rietzel, Jovan Oliver Wolf, Junias Wilke, Johanna Marmulla.
  2. Plätze an: Lotta Maria Meseck, Thalia Sachs,  Lucas Linke, Moritz von Rützen, Nele Hoffman

Duo:                                                                                                                                            

Im Duo Wettbewerb konnten sich Amy-Lee Nicke/Leonie Krüger gegen Sina Markgraf/Fabian Kutsche durchsetzen.

Bemerkenswert aus Sicht der Spartenleitung war, dass die gesamte Organisation des Wettkampfes und die Durchführung der reibungslosen Kämpfe durch unsere jungen Trainer erfolgten. Die Vorbereitung der Wettkämpfer für die Vergleichskämpfe, für die es zumeist das erste Mal war, erfolgte durch unsere jüngere Generation im Alter von 12 bis 13 Jahren, die allesamt schon reichlich kampferfahren sind. Dies beinhaltete nicht nur die Vorbereitung mit den richtigen Gürteln und Sicherheitsausrüstung, sondern es gab tröstende Worte und ganz selbstverständlich wurden die kleinen an der Matte angefeuert und unterstützt.

Beim anschließenden Sommerfest kam dann keine Langeweile auf.  Während sich die Erwachsenen bei allerlei kulinarischen Leckereien und in guten Gesprächen austauschten, konnten sich die Kinder zu vielfältigen Spielen animieren lassen. Ein erfolgreicher Tag ging bei Lagerfeuer und Stockbrot langsam zur Neige.  Den Tagesabschluss bildete eine Nachtwanderung mit vielen aufregenden „Streichen“. Nach einem gemeinsamen Frühstück am Morgen - es waren längst nicht alle ausgeschlafen – hieß es noch aufräumen und abreisen. Zufrieden waren nicht nur die Organisatoren, sondern auch die Kinder. Die meisten fanden es „echt cool“ und viele Eltern erlebten ihre Kinder von einer anderen positiven Seite.

 

Ende

Frank Lambrecht

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