Vorsfelder Judo-Jugend erfolgreich beim 16. HT-Cup in Hamburg

7 December 2008

it tollen Platzierungen kehrten die Vorsfelder Judoka, von dem mit Kämpfern aus Dänemark, Polen und ganz Deutschland besetztem Turnier zurück. In der Altersklasse U11 erkämpften sich in der Gewichtsklasse -30 Kg Mariele Ludwig den zweiten Platz. Theres Ludwig und Maike Neidig ebenfalls -30 Kg standen jeweils als dritte auf dem Treppchen.

In der Klasse - 26 kg erkämpfte sich Jutta Henzel, in ihrem ersten Wettkampfjahr, einen starken dritten Platz.

Nina Müller bei den Mädchen, Felix Spilner, Torben Krempin, Nils Labersweiler und Henry Schwarz zeigten tolle Ansätze, konnten sich aber leider nicht platzieren.

 

In der Altersklasse U14 zeigte Charleen Daniel bis 33Kg die von ihren Trainern geforderte Konsequenz und kämpfte sich bis in das Finale. Hier unterlag sie, nach fragwürdigen Entscheidungen des Kampfrichters, ihrer Gegnerin aus Dänemark. In der Gewichtsklasse bis 44 kg gingen mit Giovanna Scoccimarro und Anna Lachetta zwei Kämpferinnen der Vorsfelder an den Start. In ihrem ersten Jahr in der Altersklasse U14 kämpfte sich Giovanna überraschend bis in das Finale vor, in dem sie dann Anna gegenüberstand , die in den drei Kämpfen bis zum Finale keiner ihrer Gegnerinnen auch nur die Spur einer Chance ließ. Im Finale setzte sich die erfahrenere Anna durch und gewann. In der Gewichtsklasse bis 52 Kg unterlag Melanie Wimmer gleich in ihrem ersten Kampf. Mit tollem Einsatz und dem Willen noch die Bronze-Medaille zu erkämpfen, ließ sie keiner ihrer Gegnerinnen in der Trostrunde eine Chance und wurde verdient dritte. In der Gewichtsklasse -63 Kg zeigte Josefine Köckert mit einem De-ashi-barai (Fußfeger) die wohl schönste Technik des Tages, für die ihr dann auch der Sieg zugesprochen wurde.

 

Bei den Jungen der Altersklasse U14 starteten Lukas Labersweiler und Giulian Greco jeweils bis 37 Kg. Für Lukas, das erste Mal in der Gewichtsklasse, hieß es Erfahrungen zu sammeln.

Trotz toller Ansätze konnte Lukas sich nicht in die Ränge kämpfen, zeigte aber dass künftig mit ihm zu rechnen ist. Giulian wird für seinen Trainingsfleiß und Konzentration in den Kämpfen belohnt. Stand Giulian sich in der Vergangenheit oft selbst im Weg, so machte er am Wochenende alles richtig. Nach fünf Kämpfen stand er als Sieger in seiner Gewichtsklasse fest.

Marc-Alexander Fitzlaff zeigte einmal mehr, dass er in der Altersklasse U14 zu den besten Schwergewichtlern im Norden Deutschlands gehört. Einzig im Finale musste er über die volle Zeit und die Verlängerung kämpfen. Da keiner der beiden Kämpfer eine Wertung erzielen konnte, sprach der Kämpfrichter Marc-Alexander, aufgrund der besseren Ansätze, den Sieg zu.

Ebenfalls am Wochenende kämpfte Swea Schinzel bei den Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften der U 17 in Berlin. Der Landestrainer hatte sie für diese Meistersschaft nominiert. 5 weibliche und 5 männliche Judoka des Niedersachsenkader, rangen mit rund 800 anderen Teilnehmern aus 23 Ländern um die Medaillen. In der Klasse bis 57 kg, mit 62 Kämpferinnen die stärkste Gewichtsklasse, konnte Swea sich bis in die Trostrunde vorarbeiten. Dort unterlag sie dann der späteren Fünftplatzierten aus Rumänien. Da sie erst in diesem Jahr in die U 17 aufgerückt ist, kann sich ein 11. Platz dennoch sehen lassen.

 

 

Bericht: Guido Lachetta / Ina-Maria Schinzel

 

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Marc-Alexander Fitzlaff im Bodenkampf

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