Leistungssport ist Chefsache

9 December 2016

Leistungssport ist Chefsache

 

Der Aufsichtsrat des MTV benennt die hauptamtliche Führungsriege um den Vorsitzenden Werner Reimer.

 

 

Von Daniela Burucker

 

Der MTV Vorsfelde hat den letzten Schritt bei der Reform seiner Strukturen getan. Gemäß der neuen Satzung hat der Aufsichtsrat mit Rainer Leder an der Spitze den Vorstand benannt, der mit dem Jahreswechsel die Geschicke des 5300 Mitglieder großen Vereins lenken soll.

Der langjährige Vorsitzende Werner Reimer ist der einzige Ehrenamtliche in dem Quartett, das am 1. Januar 2017 das Ruder übernimmt und vorerst für zwei Jahre mit Option zur beliebigen Verlängerung im Amt ist.

Reimers drei Stellvertreter Lutz Hilsberg, Karin Danckert und Fabian Vandrey sind hauptamtlich für den Verein tätig. Ihre Aufgabenbereiche sind klar definiert. Hilsberg bleibt der zentrale Netzwerker und ist weiterhin für die Optimierung der Verwaltungsprozesse zuständig. Zudem fungiert er als allgemeiner Vertreter des 1. Vorsitzenden und ist zuständig für die Belange von acht Sparten.

"Ich habe ein besonderes Auge auf die Kinder- und Jugendarbeit", berichtet Danckert. Sie fungiert als Ansprechpartnerin für sieben Sparten von Ballett bis Yoga. Zudem kümmert sie sich um die Teilnahme am Schützenumzug und um die Ehrung der Sportler des Jahres.

Diese Aufgabe fällt gleichzeitig ins Resort ihres Mitstreiters Vandrey. Er ist der Koordinator der Ganztagsgrundschule am Drömling, an der der MTV Träger des Nachmittagsbereiches ist. Er soll außerdem verstärkt im Bereich Sponsoring tätig sein.

"Dort müssen wir aktiver werden", erklärt Reimer. Neben dem Controlling ist der Leistungssport in der neuen Struktur Chefsache. Mit Judo, Handball und Faustball ist Reimer unter anderem für die drei Sparten zuständig, die aktuell ganz oben mitmischen. Die Judo-Damen sind jüngst in die 1. Bundesliga aufgestiegen, und beim Faustball ist ein Aufstieg in die 2. Liga drin. Die Handballer spielen in der Regionalliga und sind ein verlässliches Aushängeschild des Vereins.

Mit der Neuaufstellung folgt der MTV dem Beispiel anderer großer Vereine in Deutschland. Die Struktur soll sicherstellen, dass maßgebliche Ämter dauerhaft besetzt und Ansprechpartner stets greifbar sind.

Der MTV Vorsfelde stellt sich für die Zukunft professioneller auf (von links): Rainer Leder, Regine Rachow, Lutz Hilsberg, Werner Reimer, Karin Danckert und Fabian Vandrey. Foto: regios24/Yvonne Nehlsen

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