Nervosität kostet den MTV den Klassenerhalt

11 March 2014

Nervosität kostet den MTV den Klassenerhalt

Wolfsburg Vorsfelde steigt aus der Volleyball-Landesliga ab, die VfL-Reserve unterliegt dem Meister.

Von Kilian Symalla

Der 3:0-Erfolg des MTV (gelbes Trikot) gegen Stederdorf half den Vorsfeldern nicht mehr. Weil zuvor gegen den USC Braunschweig VI verloren wurde,...
Der 3:0-Erfolg des MTV (gelbes Trikot) gegen Stederdorf half den Vorsfeldern nicht mehr. Weil zuvor gegen den USC Braunschweig VI verloren wurde,...
Foto: Joachim Mottl/regios24

Ein Punkt fehlt den Volleyballern des MTV Vorsfelde letztlich zum Klassenerhalt in der Landesliga. Am Heimspieltag reichte es nur zu einem Sieg, zwei hätte es gebraucht, um noch auf den Relegationsrang vorzurücken. Die SG Mörse/Sülfeld verabschiedete sich punktlos, aber spielerisch verbessert aus der Saison. Die Reserve des VfL Wolfsburg unterlag beim Meister.

MTV Vechelde II – VfL Wolfsburg II 3:0 (25:22, 25:14, 25:22). Die Wolfsburger legten beim bereits feststehenden Aufsteiger einen Fehlstart hin. „Die Anfangsphase war chaotisch. Wir haben Umstellungen vorgenommen, dadurch hat das Zusammenspiel nicht geklappt“, berichtete Teamsprecher Florian Seidel. Dennoch gestalteten die Gäste die Begegnung ausgeglichen, hielten das Spiel lange offen. „Wir haben uns gut verkauft, konnten Vechelde allerdings nicht gefährden“, sagte Seidel.

Zur nächsten Saison, die die Wolfsburger in der Bezirksliga bestreiten werden, wird die VfL-Reserve einige Abgänge zu verzeichnen haben, es rücken jedoch auch Spieler aus der Jugend nach. „Wir werden Akteure an die erste Mannschaft abgeben, sind aber dennoch zuversichtlich, dass wir um den Aufstieg mitspielen können“, erklärte Seidel.

MTV Vorsfelde – USC Braunschweig VI 0:3 (23:25, 22:25, 13:25) und MTV Vorsfelde – MTV Stederdorf 3:0 (25:20, 25:20, 26:24). Mindestens einen Zähler hätten die Eberstädter im ersten Spiel des Tages gegen Braunschweig einfahren müssen, um sich das Endspiel um den Ligaverbleib gegen Stederdorf zu erarbeiten. Doch der MTV fand nie zu seinem Spiel. „Wir waren zu nervös. Vielleicht war der Druck zu groß“, erklärte Vorsfeldes Teamsprecher Olaf Jordt. „Wir waren mit dem Kopf nicht da.“ Da half auch die starke Leistung im abschließenden Duell mit Stederdorf nichts. „Es ist super bitter, wir haben gegen den MTV wirklich groß aufgespielt, konnten das aber gegen Braunschweig nicht abrufen“, berichtete Jordt, dessen Team trotz mehr gewonnener Spiele hinter Stederdorf bleibt. „Wir sind damit Opfer der neuen Punkteregelung geworden, das ist schade.“

In die kommende Spielzeit wird es mit neuem Coach und verändertem Kader gehen. Spielertrainer Kai Niklas wird das Team verlassen, ist beim VfL Wolfsburg im Gespräch und könnte dort in der Verbandsliga auflaufen. „Wir werden uns neu aufstellen, erste und zweite Mannschaft zusammenlegen und den Wiederaufstieg angehen“, betonte Jordt. „Wir haben gesehen, dass wir in der Landesliga mithalten können.“

MTV Vorsfelde: Daetz, Dinh, Egel, Fischer, Jordt, Kirschbaum, Kröhn, B. Niklas, K. Niklas, Pecher, Ruder, Stadel.

SG Mörse/Sülfeld – USC Braunschweig V 1:3 (16:25, 25:22, 12:25, 14:25) und SG Mörse/Sülfeld – Grün-Weiß Vallstedt II 1:3 (25:21, 20:25, 13:25, 21:25). Herbe Kritik setzte es in den vergangenen Wochen für das Team der SG, Spielertrainer Karsten Berger war unzufrieden und erwartete eine Reaktion. Und die kam. „Es war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Die Mannschaft hat in beiden Spielen gekämpft, wir hatten Spaß auf dem Feld“, betonte Berger. „Wir sind zuvor drei Wochen mit hängenden Köpfen übers Feld geschlichen.“ Dass es trotzdem nicht zu Punkten reichte, sei nebensächlich. „Wir mussten auf drei Stammkräfte verzichten, da fehlte die Abstimmung etwas. Es war in beiden Partien mehr drin, wir haben gut mitgespielt“, berichtete Berger.

SG Mörse/Sülfeld: Lange, Neumann, Funk, M. Schubert, T. Schubert, Nebeck, Adolph, Berger, Vogel.

 
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