Sportlich Lecker

Aktuell --- Zeit des scharfen Essens

Zeit des scharfen Essen

Am 19. August war Tag des scharfen Essens – ein Anlass mal etwas „Scharfes“ aus zu probieren. Die vermehrt ausgeschütteten Glückshormone gleich für eine sportliche Variante nutzen. Also, ab in den MTV Vorsfelde und mit „sportlich lecker“ noch mehr Power auf die Fläche „bringen“.

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Chillis, Curries, Ingwer und mehr – diese exotischen Gewürze halten immer mehr Einzug in unsere Regionen. Nicht nur in der asiatischen oder arabischen Küche sind sie der Renner, sondern auch immer mehr in europäischen Gerichten. Sie peppen einfache Speisen auf, machen sie interessanter und vielfältiger. Experimente mit eher ungewöhnlichen Gewürzmischungen machen neugierig und verführen so manchen Kochmuffel an den Herd.

Nicht nur pikante Gerichte sind gefragt, sondern auch heiße Schokoladenvariationen. Und noch etwas Beonderes liefern scharfe Gewürze – sie sorgen für die Ausschüttung von Endorphinen und machen glücklich.

Ob Capsaicin in Chili, Piperin in Pfeffer oder Senföl in Merrettich – sie sind die häufigsten Scharfmacher und kurbeln die Magenmotorik an für bessere Verträglichkeit von fettreichen Speisen. Gewöhnen Sie Ihren Gaumen langsam an die Schärfe. Nutzen Sie die Vielfalt der Scharfmacher.

Probieren Sie mal den angemachten Frischkäse-Dip  auf Brot, zu Grillfleisch oder auch Kartoffeln. Die Schärfe bestimmen Sie!

Curry-Frischkäse

Für 6-8 Portionen, Zutaten:

1 Zwiebel

1-2 rote Peperoni

25 g Ingwer

1 Knoblauchzehe (durchgepreßt)

3 El Öl

3 El Currypulver

4 El Orangensaft

200 g Möhren

Salz

½ Salatgurke

2 Bund Schnittlauch

200 g Frischkäse, fettred.

250 g Magerquark

3 El Zitronensaft

Pfeffer, Zucker

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel fein würfeln. Peperoni einritzen, entkernen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Alles mit dem Knoblauch im heißen Öl andünsten. 2 El Curry zugeben, kurz mitdünsten. Mit dem Orangensaft ablöschen, in eine Rührschüssel füllen und abkühlen lassen.
  2. Möhren schälen, fein würfeln und in kochendem Salzwasser
    2 Minuten blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen. Gurke schälen, längs halbieren, mit einem Teelöffel entkernen und die Hälften fein würfeln. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Frischkäse, Quark und Zitronensaft zur Currymischung geben und gut verrühren.

Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und evtl. Curry würzig abschmecken. Möhren-, Gurkenwürfel und Schnittlauchröllchen, bis auf je 1 El, unterrühren. In eine Schüssel füllen, mit übrigen Zutaten und etwas Curry bestreuen.

 

Chili-Ananas – mal etwas Süßes

Für 4 Personen, Zutaten:

1 mittelgroße Ananas

1 mittelgroße Chilischote

2 Tl Honig

1 Tl Öl

1 Messerspitze gemahlener Kardamom

1 große Alu-Grillpfanne

 

 

Zubereitung:

  1. Von der Ananas den Stielansatz und die Blattkrone mit einem kleinen Stück Fruchtfleisch abschneiden.
  2. Die Frucht mit einem scharfen Messer großzügig schälen. Die punktförmigen Schalenansätze keilförmig aus der Ananas herausschneiden. Die Ananas quer in etwa 1 ½ cm dicke Scheiben schneiden. Mit einem Ausstecher von etwa 3 cm Durchmesser jeweils die holzige Mitte aus den Scheiben stechen.
  3. Die Chilischote längs aufschlitzen, vom Stielansatz und von den Kernen befreien, waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. Am besten verwenden Sie dabei Küchenhandschuhe, damit der scharfe Saft der Schoten nicht an die Haut kommt.
  4. Den Honig mit dem Öl und dem Kardamom verrühren und mit dem Chili mischen. Die Ananasscheiben in die Alu-Grillpfannen legen und von beiden Seiten 2-3 Minuten grillen, dabei mit dem Chilihonig bestreichen.

 

TIP: Die Chili-Honig-Mischung paßt auch sehr gut zu gegrillten Bananen und Äpfeln

Wer bin ich ?

Ich bin seit mehr als 40 Jahren leidenschaftliche Diätassistentin und Ernährungsberaterin DGE. Mein ganzes Berufsleben haben mich Essgewohnheiten, Lebensstile und Essbedürfnisse sämtlicher Couleur von Menschen interessiert, fasziniert und beschäftigt.

Mein Credo, was mich immer begleitet und bewegt heißt: Essen muss jeder – aber wie? Und um dieses „Wie“ geht es in meinem ganzen Leben, insbesondere in der Beratung und Begleitung von Menschen, die mehr und professionell etwas über ihr Essen erfahren möchten.

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Menschen, die eine ganz spezielle Ernährungsform (Ernährungstherapie) brauchen, um eine medizinische Therapie zu unterstützen oder sogar, um ernährungsabhängige Erkrankungen zu verhindern. Ob Alt oder Jung, ob Frau oder Mann, ob Akademiker oder Nicht-Akademiker, ob digital oder analog – Alle möchten wissen, wie die „Wissenschaft auf den Teller“ kommt, wie schnell, lecker, gesund, einfach und nicht zu teuer mit guter Qualität ihr persönlicher Essalltag realisiert werden kann.

Übrigens, nicht nur das bewusste und genussvolle Essen und Trinken ist selbstverständlich für mich, sondern auch der regelmäßige Sport. Beides muss zu mir passen und Spaß machen. Deshalb bin ich Mitglied im MTV-Vorsfelde, denn hier finde ich ein Angebot, dass zu mir passt.

Letzte Gerichte

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  • Lernen Sie Ihr Essverhalten kennen. Schreiben Sie drei Tage Essprotokolle: Wann, wie viel, was und warum essen Sie?
  • Schauen Sie sich Ihre Aufzeichnungen an und überprüfen Sie anhand der hier aufgeführten Regeln, was Sie auf Ihrem Speiseplan ändern sollten, um gesund abzunehmen.
  • Planen Sie Ihren neuen Speisenplan für die erste Woche. Schreiben Sie ganz überlegt einen Einkaufszettel und kaufen Sie nur Lebensmittel ein, die auf diesem Einkaufszettel stehen.  
  • Suchen Sie sich Unterstützung bei Ihrem Partner, Familie und Freunden. Vielleicht hat jemand Lust, mit Ihnen zusammen abzunehmen?
  • Suchen Sie sich zusätzlich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht und die Sie mehrmals in der Woche ausführen.
  • Tragen Sie sich die Trainingszeit in Ihren Kalender ein. Sie ist eine feste Verabredung zum Wohlbefinden.

 

Genuss in kleinen Mengen:

Nehmen Sie nur wenig Süßes, Gebäck und Alkohol zu sich – aber verbieten Sie es sich nicht komplett.

So überleben Sie Kalorienattacken!

Sie müssen Ihren Teller nicht leer essen. Hören Sie auf, wenn Sie angenehm satt sind. Wenn Sie gern einen Nachschlag nehmen würden – dann geben Sie sich etwas Zeit. Nach ca. zehn Minuten ist das Hungergefühl vorbei – Sie brauchen nichts mehr.

Verzichten Sie auf Softdrinks. Trinken Sie Saftschorlen, Tees, Wasser pur oder Tees mit Fruchtsaft.

Stellen Sie dekorativ gefüllte Schalen mit Obst- und Gemüse -Sticks hin. Knabbern erlaubt!

Bestellen Sie im Restaurant lieber zwei Vorspeisen und verzichten Sie auf den Hauptgang. Oder lassen Sie sich  die Hauptspeise als Vorspeise servieren.

Hüten Sie sich vor „Pseudosalaten“.

Bei Salaten denken wir automatisch an etwas Gesundes und Kalorienarmes: „Ich habe ja nur einen Salat gegessen…“. Sind die Salate allerdings mit Fisch- oder Fleischstückchen und Käse, Mayonnaise oder Sahnesauce aufgepeppt, entspricht der Salat einer Hauptmahlzeit.

Füllen Sie Ihren Teller lieber mit Gemüsesalaten oder Rohkost und nehmen Sie Salate mit Mayonnaise nur als „Dekoration“.

 

 

Trinkplan mit Köpfchen:

„Tanken Sie auf – Energie statt Völlegefühl“

Trinken Sie täglich mindestens 1,5 – 2 Liter Wasser, Schorle, Früchte- und Kräutertees. Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke.

 

Flüssige Kalorien – oft überflüssig!

Fruchtsäfte haben in Deutschland das Image gesund zu sein. Das hat die Deutschen mit einem jährlichen Pro-Kopf- Verbrauch von 40 Litern zu Weltmeistern im Safttrinken gemacht.

Wer seinen Durst gern mit Fruchtsäften löscht, muss allerdings mit zusätzlichen Pfunden rechnen. So hat jeweils ein 0,2 l Glas Johannisbeer-Nektar zirka 110 kcal, Maracujasaft hat 100 kcal, Apfelsaft 95 kcal und Orangensaft 90 kcal.

Weil der Körper süße Flüssigkeiten als Sattmacher nicht anerkennt, können Sie so viel Saft trinken wie Sie möchten: Satt werden Sie davon nicht. Wer gegen das Hungergefühl angehen möchte, isst besser Obst.

 

Beim Einkauf Fett sparen:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Statt... Lieber...
                   
  • Salami, Tee-/Mettwurst, Mortadella          
            
                      
  • Lachsschinken, Kochschinken, Corned Beef, Bierschinken, Rindfleisch im eigenen Saft            
            
           
  • Vollmilch, Kondensmilch (10%Fett), Kaffeeweißer, Sahnejoghurt, -dessert, -quark, Cremes, Sahne, Schmand, Creme fraiche            
            
                    
  • Fettarme Milch, Fettarmer Naturjoghurt, Mager-/Speisequark, Pudding mit fettarmer Milch, saure Sahne            
            
    
  • Vanillekipferl, Spirt-/Blätterteiggebäck, Gebäck mit Cremefüllung/Schokolade, Nuss-/Schoko-Cookies            
            
  • Butterkeks, Russisch Brot, Biskuit- und Eiergebäck, Schaumwaffeln ohne Schokolade            
            
  • Streichbelag: Butter, Magarine            
            
                 
  • Streichbelag: Halbfettmagarine-/butter, Senf, Ketchup, Frischkäse, Mager-/Speisequark, Gemüse-/Joghurt-Brotaufstriche            
            
  • Chips, Erdnüsse, Flips            
            
  • Light-Chips, Salzstangen, Grissini, Reiscracker, Apfelchips, Trockenobst, Popkorn            
            
  • Rostbratwürstchen-Gericht, weiße Sauce            
            
  • China-Gericht mit Huhn, rote Sauce            
            

 

 

Fantasie statt Fett:    

  • Setzen Sie reichlich „Grünzeug“ auf Ihren Speisenplan.            

  • Wählen Sie Vollkornbrot. Dieses macht schneller satt und hält länger vor. Schneiden Sie die Scheibe Brot dicker, nehmen Sie als Aufstrich Senf, Tomatenmark oder Meerrettich, belegen Sie sie dünn mit Käse oder Wurst und garnieren Sie sie mit Tomate, Gurke oder Möhrenstiften.    

  • Schneiden Sie Wurst sehr dünn und schneiden Sie den Fettrand ab.    

  • Essen Sie sich satt an Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln.