Sportlich lecker - Vergangene Themen

Heißes für kalte Tage - Infekten natürlich vorbeugen

Heißes für kalte Tage - Infekten natürlich vorbeugen

Das perfekte Wetter für Infekte steht vor der Tür. Hals und Nase sind im Herbst und Winter besonders anfällig. Das Verlangen nach heißen Getränken und Suppen steigt  Das Gefühl, den Körper von innen zu wärmen, ist ein Signal, was heute so wichtig ist wie früher. Deshalb können alte Hausmittel, wie heiße Zitrone und Tee mit Honig Wunder wirken. Im asiatischen Raum verbinden die Menschen Heißgetränke mit positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Ist eine Erkältung im Anmarsch, überbrühen sie beispielsweise eine Ingwerwurzel mit heißem Wasser –der Erkältungskiller „Ingwertee“- ist trinkfertig.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen sorgen Heißgetränke für „Seelenwärme und Wohlfühlambiente“ und können nach einem arbeitsreichen und sportlichen Tag für die nötige Entspannung und das wohlige „Danach-Gefühl“ sorgen. Klassiker unter den Herbst/Wintergetränken sind Teepunsch und Glühwein, ob mit oder ohne Alkohol  - die Auswahl ist riesengroß. Sie entscheiden, welches Getränk Ihr Favorit ist.

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Statt einer Fertigmischung probieren Sie doch mal diese Rezeptideen:

Aufwärmer

Für ca. 4 Gläser:

  • 500 ml Apfelsaft
  • 500 ml roter Traubensaft
  • 125 ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • Saft einer Orange
  • 3 Gewürznelken
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Tl Honig

 

Alle Zutaten in einen großen Topf geben und langsam erhitzen. Abschmecken. Heiß in Becher oder Gläser gießen.

 

 

Anti-Frostbeule

Für 4 Becher:

  • 1l Wasser
  • 5 Tl kräftiger,schwarzer Tee
  • 1 Stk. Ingwer, ca. 4 cm
  • 4 Gewürznelken
  • 1 Zimtstange

 

Wasser zum Kochen bringen. Ingwer schälen und zerkleinern. Zusammen mit den Nelken, dem Zimt und dem Tee in einen Teefilter geben. Überbrühen und ca. 5 Min. ziehen lassen. Gesüßt werden kann mit Zucker, Kandis, Rohrzucker oder Honig.

 

Genussspecial zur Weihnachtszeit

„Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks“, Georges Auguste Escoffier, franz. Meisterkoch …und eine gute Küche hat nichts mit großen Mengen zum Billigtarif zu tun, sondern mit qualitativ guten Zutaten.

Möglichst aus der Region sollten sie stammen, das was der Winter so bietet, gewürzintensiv, gut verdaulich, geschmackvoll zubereitet und mit viel Zeit gegessen werden.

Genuss steht an erster Stelle und wenn dann noch die magen- und figurfreundliche Gestaltung des Weihnachtsessens stimmt, steht der Weihnachtsstimmung nichts mehr im Weg. Wie soll das denn gehen, fragen Sie sich?

Ganz einfach. Wir zeigen Ihnen, wie Tradition und Moderne sich beim Weihnachtsessen „vertragen“: Unerwartet. Anders. Nicht zu fett. Nicht so viel Fleisch. Ganz ohne Stress. So bleibt ein angenehmes Sättigungsgefühl, was noch zur Bewegung einlädt. Ob Spaziergang oder MTV Center – die Festtage bleiben garantiert sportlich lecker und sportlich fit!

Kochen am Tisch -  Fondue neu entdeckt

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Fondues sind gesellige, stressfreie und genussvolle Tischerlebnisse, die wieder voll im Trend liegen. Ob mit Freunden, in der Familie oder auch nur zu Zweit - sie bieten eine Vielfalt an Variationen und laden zum kreativen Koch-Vergnügen ein.

Ob mit Fisch, Fleisch oder auf asiatische Art (Hot Pot) – der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt.

Ursprünglich kommt das Fondue ( fondre = schmelzen)  aus der französisch sprechenden Schweiz und dem Piemont. Es war ein Gericht aus geschmolzenem Käse. Heute wird der Begriff für Alles verwendet, wo Lebensmittelstücke in heiße Flüssigkeiten zum Garen getaucht werden.

Das Fleischfondue

Traditionell:

  • Pflanzenfett (Plattenfette oder Öl) auf 180 Grad erhitzen und in einen Fonduetopf gießen.

Zutaten:

  • Rumpsteak, Schnitzel oder Schweinefilet, Kalbssteak eignen sich besonders gut
  • Rohes Gemüse, wie Blumenkohl, Broccoli, Möhren bieten die bunte Vielfalt

Leichte Version:

  • Fett durch heiße Fleisch – oder Gemüsebrühe ersetzen.

 

Das Fischfondue

Asiatisch:

  • Heiße Gemüse – oder Geflügelbrühe in einen Fonduetopf gießen. Brühe mit etwas Kokosmilch abschmecken

Zutaten:

  • Kabeljau,- Lachs – oder Thunfischfilet, Garnelen und Krabben

Besonderheit:

  • Fonduegabeln sind bei dieser Variante nicht geeignet. Hier bieten sich kleine Siebe an.

Deutsch:

  • Brühe ohne Zusätze verwenden. alternativ eignet sich auch heißes Fett.

Das Gemüsefondue

International:

  • Gemüsebrühe vorbereiten und heiß in den Fonduetopf gießen.

Zutaten:

  • Rohes Gemüse nach Geschmack, rohe Kartoffeln in Stücke
  • Kleine Maiskolben

Auch hier sind kleine Siebe eine gute Alternative

 

Special:

Das Kartoffelfondue

Für 4 Personen

Fürs Fondue:

 

  • 1kg große, festkochende Kartoffeln
  • 500g möglichst kleine festkochende Kartoffeln
  • 2 EL Kümmelsamen
  • Salz
  • 1 Glas Mixed Pickles (330g Inhalt)
  • 200g Schalotten
  • 300g roher Schinken
  • 1,5 L Pflanzenöl

Für den Tomaten-Curry-Dip:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl
  • 1 EL mittelscharfes Currypulver
  • 500g Tomatenpüree (Fertigprodukt)
  • 1/8 Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Alle Kartoffeln waschen. Die großen Kartoffeln in Wasser mit dem Kümmelsamen in knapp 20 Minuten fast garkochen. Die kleinen Kartoffeln in Salzwasser in etwa 15 Minuten knapp garen.
  2. Inzwischen für den Dip die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und in einem Topf im Öl andünsten. Das Currypulver darüber stäuben und unter Rühren kurz anschwitzen lassen.
  3. Tomatenpüree und Brühe dazugeben. Das Ganze bei schwacher Hitze ohne Deckel dicklich einköcheln lassen.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tomaten-Curry-Dip und Mixed Pickels getrennt in Schlüsselchen füllen.
  4. Die Kartoffeln nach Belieben pellen. Kleine Kartoffeln ganz lassen. Die dicken in große Stifte, in Würfel und Scheiben schneiden.
  5. Die Schalotten schälen. Größere längs halbieren, kleinere ganz lassen. Den Speck in 4cm große Stücke schneiden. Alle Zutaten auf Platten anrichten.
  6. Das Fett im Fonduetopf heiß werden lassen und aufs neue brennende Rechaud stellen. Bei Tisch die Zutaten auf Fonduegabeln spießen und frittieren. Mit Dip und Mixed Pickles genießen. Dazu passen außerdem frische Gurkenstücke…

Fonduetipps:

  • Fonduetopf höchstens zur Hälfte füllen – so vermeiden Sie herausspritzendes Fett und das Überkochen der Brühe
  • Nur festes Gemüse verwenden – grüne Bohnen und Möhren sollten vorher kurz blanchiert werden
  • Alle Zutaten in „spießfähige“ Stücke schneiden
  • Ein Fonduetopf bietet Platz für vier Personen – so gibt es keine Konkurrenz im Topf
  • Pro Person rechnet man ca. 150g Fleisch oder 200g Fisch oder 300g Gemüse/Kartoffeln, verschiedene Saucen, Brot und leichte Salate
  • Nach dem Fondue gut lüften und eine mit Gewürznelken gespickte Orange in den Raum legen – dann riecht es nicht beim Nachbarn
  • Nehmen Sie Aufgabenverteilung vor: Jeder Gast bringt eine Sauce mit.

 

Satt sein, Energie sparen, fit sein – so geht`s

„The same procedure as every year“ –wie „Dinner for one“ zu Silvester gehört, gehören die guten Vorsätze zum Januar!

Regelmäßige Bewegung, bewusstes Essen, Kalorien sparen und überflüssige Kilos verlieren sind die Renner bei den alljährlichen Vorsätzen. Wie können sie ohne große Quälerei realisiert werden? Die Lösung ist das Energiedichteprinzip.

Dazu gibt unsere Ernährungsexpertin, Birgit Leuchtmann – Wagner die passenden Empfehlungen.

Was versteht man unter der Energiedichte und worin besteht das Energiedichte-Prinzip?

Die Energiedichte beschreibt, wieviel Energie in einem Lebensmittel steckt. Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte sind kompakt, liefern also bei wenig Gewicht viel Energie. Lebensmittel mit einer niedrigen Energiedichte liefern auch bei großer Menge wenig Energie. Von ihnen sollten wir mehr essen! Sie machen satt, liefern weniger Kalorien und zusätzlich auch noch Vitamine und Mineralstoffe.

Dazu ein Beispiel: Ein Croissant wiegt ca. 65 Gramm und liefert 330 Kalorien, enthält kaum Vitamine und Mineralstoffe, sondern sehr viel verstecktes Fett. Um auf die gleiche Kalorienzahl bei Möhren zu kommen, müsste man rund 2 Kilogramm Möhren essen – was wahrscheinlich niemand tun würde. Aber das Volumen sättigt und die Karotten liefern zudem noch reichlich Beta-Carotin als Vorstufe für Vitamin A, Folsäure, etwas Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalium.

Fazit: Möhren sind wertvoller als Croissants.

Worauf beruht das Energiedichte-Prinzip?

Es beruht vor allem auf der Hunger- und Sättigungsregulation. Nicht die Nährstoffe bestimmen das Sättigungsgefühl, sondern zum überwiegenden Teil die Magendehnung. Erst ein guter Dehnungsreiz, der direkt über den Vagusnerv ans Gehirn geht, lässt uns Sättigung empfinden.

Der Vorteil: Gutes Sättigungsgefühl mit viel Nährstoffpower!

Wie gehe ich vor, wenn ich meine Ernährung am Energiedichte-Prinzip ausrichten möchte?

Erfolgsfaktoren sind:

  • Versteckte Fette erkennen
  • Gute Fette, wie Raps – und Olivenöl bewusst verwenden (2 EL täglich)
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel wählen wie Hülsenfrüchte, Rohkost, Salate und Gemüse in jeglicher Form
  • Zu jeder Mahlzeit eine große Menge an Gemüse, auch gekocht
  • Sättigungsbeilagen, wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot nicht vergessen
  • Nicht snacken, sondern richtige Mahlzeiten essen
  • Mindestens 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einlegen

 

Viel wasserreiches, ballaststoffreiches Gemüse kombiniert mit Pflanzenölen, eine Sättigungsbeilage, etwas Fleisch oder Fisch – fertig ist der Energiedichte-Teller

Hier ist dafür ein passendes Rezept:

Griechische Gemüsesuppe

Gemüsesuppe

Für 6 Portionen:

 

 

 

Zutaten:

  • 250 g getrocknete weiße Bohnen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Rosenkohl
  • 250 g Möhren
  • 600 g Weißkohl 
  • 4 Tomaten (ca. 320 g)
  • 3 El Olivenöl
  • 1 El Tomatenmark
  • 1 l Gemüsefond
  • Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Minze
  • 100 g Schafskäse

Zubereitung:

 

  1. Bohnen über Nacht in 500 ml kaltem Wasser einweichen. Bohnen mit Lorbeer bei mittlerer Hitze im Einweichwasser 35-40 Minuten kochen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch pellen. Zwiebeln in Streifen schneiden, Knoblauch fein würfeln. Rosenkohl putzen und 4-5 Minuten blanchieren. Möhren schälen, in 11/2 cm große Rauten schneiden. Weißkohl putzen und in 11/2 cm große Rauten schneiden.
    3 Tomaten grob würfeln.
  3. Zwiebeln und Knoblauch im heißen Olivenöl glasig dünsten. Tomatenmark dazugeben und kurz anschwitzen. Tomatenwürfel dazugeben und 3-4 Minuten dünsten. Möhren und Weißkohl dazugeben, 3-4 Minuten dünsten. Gemüsefond und Zitronenschale dazugeben und 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.
  4. Gegarte Bohnen und Rosenkohl dazugeben und weitere 10 Minuten kochen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Minzeblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. ¾ der Minze unter die Suppe heben. Restliche Tomate in Scheiben schneiden, auf die Suppe legen, mit zerbröckeltem Schafskäse und Minzestreifen bestreuen.

Picknick-Saison

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Sonne, Wärme und grüne Wiesen locken nach draußen. Warum nicht mal den Esstisch auf die Wiese verlagern? Vorher noch ein wenig Bewegung oder noch besser, zum Picknick radeln. Was gehört in einen sportlich leckeren Picknickkorb? Auf jeden Fall kein Kopfzerbrechen, sondern Fantasie, Freude und Lust auf ein kulinarisches Outdoor – Vergnügen.

Ich packe in meinen Picknickkorb…. Zum Mitnehmen eignet sich fast alles, was sich gut verpacken lässt und auch kalt noch schmeckt   

Hier gehts zu den Rezepten für den Picknick-Korb!

  •     
  • Flaschen mit gekühltem Wasser, einem Schuss Saft und frische Minze    
  •     
  • Homemade-Eistee aus Früchtetee mit Saft (3:1)   
  •     
  • Obst to go – mundgerechte Obststückchen oder Obstspieße   
  •     
  • Gemüsesticks wie Möhren, Kohlrabi, Staudensellerie, Paprika, Radieschen
  •     
  • Dips  
  •     
  • Salate  
  •     
  • Kleine Partybrötchen   
  •     
  • Brotchips  
  •     
  • Gemüse – oder Fleischbuletten    
  •     
  • Knusprig gebratener Tofu
  •     
  • Käsespieße    
  •     
  • Senf   
  •     
  • Muffins, süß und herzhaft   
  •     
  • Quakspeise, geschichtet im Glas

Extra-Tipp - Für Sandwich greift man am besten zu Vollkornbrot, das beim Transport nicht krümelt. Auch Ciabatta, Fladenbrot und Baguette lassen sich fantasievoll belegen. Schnittfeste Käsesorten wie Gouda und Edamer sind für den Belag besser geeignet als Weichkäse, der in der Sonne schmilzt. Salatblätter, Gurkenscheiben, ein bisschen Frischkäse und Senf peppen die Sandwiches auf.

Und…  

  •     
  • Decke    
  •     
  • Geschirr, am besten aus Plastik, wiederverwendbar    
  •     
  • Besteck    
  •     
  • Servietten    
  •     
  • Mückenschutz    
  •     
  • Mülltüten    
  •     
  • Spiele – Frisbee, Ball

Zeit des scharfen Essens

Zeit des scharfen Essen

Am 19. August war Tag des scharfen Essens – ein Anlass mal etwas „Scharfes“ aus zu probieren. Die vermehrt ausgeschütteten Glückshormone gleich für eine sportliche Variante nutzen. Also, ab in den MTV Vorsfelde und mit „sportlich lecker“ noch mehr Power auf die Fläche „bringen“.

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Chillis, Curries, Ingwer und mehr – diese exotischen Gewürze halten immer mehr Einzug in unsere Regionen. Nicht nur in der asiatischen oder arabischen Küche sind sie der Renner, sondern auch immer mehr in europäischen Gerichten. Sie peppen einfache Speisen auf, machen sie interessanter und vielfältiger. Experimente mit eher ungewöhnlichen Gewürzmischungen machen neugierig und verführen so manchen Kochmuffel an den Herd.

Nicht nur pikante Gerichte sind gefragt, sondern auch heiße Schokoladenvariationen. Und noch etwas Beonderes liefern scharfe Gewürze – sie sorgen für die Ausschüttung von Endorphinen und machen glücklich.

Ob Capsaicin in Chili, Piperin in Pfeffer oder Senföl in Merrettich – sie sind die häufigsten Scharfmacher und kurbeln die Magenmotorik an für bessere Verträglichkeit von fettreichen Speisen. Gewöhnen Sie Ihren Gaumen langsam an die Schärfe. Nutzen Sie die Vielfalt der Scharfmacher.

Probieren Sie mal den angemachten Frischkäse-Dip  auf Brot, zu Grillfleisch oder auch Kartoffeln. Die Schärfe bestimmen Sie!

Curry-Frischkäse

Für 6-8 Portionen, Zutaten:

1 Zwiebel

1-2 rote Peperoni

25 g Ingwer

1 Knoblauchzehe (durchgepreßt)

3 El Öl

3 El Currypulver

4 El Orangensaft

200 g Möhren

Salz

½ Salatgurke

2 Bund Schnittlauch

200 g Frischkäse, fettred.

250 g Magerquark

3 El Zitronensaft

Pfeffer, Zucker

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel fein würfeln. Peperoni einritzen, entkernen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Alles mit dem Knoblauch im heißen Öl andünsten. 2 El Curry zugeben, kurz mitdünsten. Mit dem Orangensaft ablöschen, in eine Rührschüssel füllen und abkühlen lassen.
  2. Möhren schälen, fein würfeln und in kochendem Salzwasser
    2 Minuten blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen. Gurke schälen, längs halbieren, mit einem Teelöffel entkernen und die Hälften fein würfeln. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Frischkäse, Quark und Zitronensaft zur Currymischung geben und gut verrühren.

Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und evtl. Curry würzig abschmecken. Möhren-, Gurkenwürfel und Schnittlauchröllchen, bis auf je 1 El, unterrühren. In eine Schüssel füllen, mit übrigen Zutaten und etwas Curry bestreuen.

 

Chili-Ananas – mal etwas Süßes

Für 4 Personen, Zutaten:

1 mittelgroße Ananas

1 mittelgroße Chilischote

2 Tl Honig

1 Tl Öl

1 Messerspitze gemahlener Kardamom

1 große Alu-Grillpfanne

 

 

Zubereitung:

  1. Von der Ananas den Stielansatz und die Blattkrone mit einem kleinen Stück Fruchtfleisch abschneiden.
  2. Die Frucht mit einem scharfen Messer großzügig schälen. Die punktförmigen Schalenansätze keilförmig aus der Ananas herausschneiden. Die Ananas quer in etwa 1 ½ cm dicke Scheiben schneiden. Mit einem Ausstecher von etwa 3 cm Durchmesser jeweils die holzige Mitte aus den Scheiben stechen.
  3. Die Chilischote längs aufschlitzen, vom Stielansatz und von den Kernen befreien, waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. Am besten verwenden Sie dabei Küchenhandschuhe, damit der scharfe Saft der Schoten nicht an die Haut kommt.
  4. Den Honig mit dem Öl und dem Kardamom verrühren und mit dem Chili mischen. Die Ananasscheiben in die Alu-Grillpfannen legen und von beiden Seiten 2-3 Minuten grillen, dabei mit dem Chilihonig bestreichen.

 

TIP: Die Chili-Honig-Mischung paßt auch sehr gut zu gegrillten Bananen und Äpfeln

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll, nützlich oder überflüssig?

Viele denken – es ist ganz einfach – mit Tabletten, Pulver oder Tropfen ist es getan – schon ist eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung erledigt. Sie wiegen sich in Sicherheit und vergessen ganz, dass unser Körper auf „Arbeitsleistung“ eingestellt ist.

Zähne und Verdauungsorgane wollen arbeiten! Unsere Sinne wollen schmecken, riechen und genießen - und das mit überwiegend natürlichen Lebensmitteln und nicht mit Chemie. Selbst Bewegungsfans und Sportbegeisterte brauchen sie nicht!

 

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Die passende Energie kommt aus der abwechslungsreichen, vielseitigen Alltagsernährung.

Womit?

Mit diesen Beispielen aus der Natur sind Sie gut versorgt!

 

Vitamin D:

Reichlich enthalten in: Hühnereigelb, Seefisch wie Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch, hochwertige Pflanzenmargarinen, Öle, Nüsse

 

Vitamin E:

2 El Öl Raps –Soja – Sonnenblumen oder Walnussöl plus

3-5 Walnüsse, täglich  

 

Vitamine B1, B2:

2-3 Scheiben Vollkornbrot, ersatzweise Müsli, Getreideflocken und Kartoffeln, Naturreis, Hülsenfrüchte oder grünes Gemüse, täglich

 

Folsäure:

Überwiegend in Vollkornprodukten und Gemüse enthalten. Sportlich locker mit einer obst – gemüse – und ballaststoffbetonter Ernährung realisierbar.

 

Calcium:

Täglich Milch – und Milchprodukte, angereicherte Fruchtsäfte,

Ca-reichen Mineralwasser, täglich

 

Beispiel:

2 Scheiben Hartkäse plus 250ml fettarme Milch, Molke oder Buttermilch plus 150g Joghurt plus Ca-reiches Mineralwasser

 

oder

 

500ml Milch, Buttermilch oder Molke plus 1 Scheibe Hartkäse

 

Calciumreiches Mineralwasser muss mehr als 150mg/l Ca. enthalten

Magnesium:

Täglich 5 Portionen Obst und Gemüse

 

Wunschfigur mit sportlich fit und sportlich lecker

 

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  • Lernen Sie Ihr Essverhalten kennen. Schreiben Sie drei Tage Essprotokolle: Wann, wie viel, was und warum essen Sie?
  • Schauen Sie sich Ihre Aufzeichnungen an und überprüfen Sie anhand der hier aufgeführten Regeln, was Sie auf Ihrem Speiseplan ändern sollten, um gesund abzunehmen.
  • Planen Sie Ihren neuen Speisenplan für die erste Woche. Schreiben Sie ganz überlegt einen Einkaufszettel und kaufen Sie nur Lebensmittel ein, die auf diesem Einkaufszettel stehen.  
  • Suchen Sie sich Unterstützung bei Ihrem Partner, Familie und Freunden. Vielleicht hat jemand Lust, mit Ihnen zusammen abzunehmen?
  • Suchen Sie sich zusätzlich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht und die Sie mehrmals in der Woche ausführen.
  • Tragen Sie sich die Trainingszeit in Ihren Kalender ein. Sie ist eine feste Verabredung zum Wohlbefinden.

 

Genuss in kleinen Mengen:

Nehmen Sie nur wenig Süßes, Gebäck und Alkohol zu sich – aber verbieten Sie es sich nicht komplett.

So überleben Sie Kalorienattacken!

Sie müssen Ihren Teller nicht leer essen. Hören Sie auf, wenn Sie angenehm satt sind. Wenn Sie gern einen Nachschlag nehmen würden – dann geben Sie sich etwas Zeit. Nach ca. zehn Minuten ist das Hungergefühl vorbei – Sie brauchen nichts mehr.

Verzichten Sie auf Softdrinks. Trinken Sie Saftschorlen, Tees, Wasser pur oder Tees mit Fruchtsaft.

Stellen Sie dekorativ gefüllte Schalen mit Obst- und Gemüse -Sticks hin. Knabbern erlaubt!

Bestellen Sie im Restaurant lieber zwei Vorspeisen und verzichten Sie auf den Hauptgang. Oder lassen Sie sich  die Hauptspeise als Vorspeise servieren.

Hüten Sie sich vor „Pseudosalaten“.

Bei Salaten denken wir automatisch an etwas Gesundes und Kalorienarmes: „Ich habe ja nur einen Salat gegessen…“. Sind die Salate allerdings mit Fisch- oder Fleischstückchen und Käse, Mayonnaise oder Sahnesauce aufgepeppt, entspricht der Salat einer Hauptmahlzeit.

Füllen Sie Ihren Teller lieber mit Gemüsesalaten oder Rohkost und nehmen Sie Salate mit Mayonnaise nur als „Dekoration“.

 

 

Trinkplan mit Köpfchen:

„Tanken Sie auf – Energie statt Völlegefühl“

Trinken Sie täglich mindestens 1,5 – 2 Liter Wasser, Schorle, Früchte- und Kräutertees. Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke.

 

Flüssige Kalorien – oft überflüssig!

Fruchtsäfte haben in Deutschland das Image gesund zu sein. Das hat die Deutschen mit einem jährlichen Pro-Kopf- Verbrauch von 40 Litern zu Weltmeistern im Safttrinken gemacht.

Wer seinen Durst gern mit Fruchtsäften löscht, muss allerdings mit zusätzlichen Pfunden rechnen. So hat jeweils ein 0,2 l Glas Johannisbeer-Nektar zirka 110 kcal, Maracujasaft hat 100 kcal, Apfelsaft 95 kcal und Orangensaft 90 kcal.

Weil der Körper süße Flüssigkeiten als Sattmacher nicht anerkennt, können Sie so viel Saft trinken wie Sie möchten: Satt werden Sie davon nicht. Wer gegen das Hungergefühl angehen möchte, isst besser Obst.

 

Beim Einkauf Fett sparen:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Statt... Lieber...
                   
  • Salami, Tee-/Mettwurst, Mortadella          
            
                      
  • Lachsschinken, Kochschinken, Corned Beef, Bierschinken, Rindfleisch im eigenen Saft            
            
           
  • Vollmilch, Kondensmilch (10%Fett), Kaffeeweißer, Sahnejoghurt, -dessert, -quark, Cremes, Sahne, Schmand, Creme fraiche            
            
                    
  • Fettarme Milch, Fettarmer Naturjoghurt, Mager-/Speisequark, Pudding mit fettarmer Milch, saure Sahne            
            
    
  • Vanillekipferl, Spirt-/Blätterteiggebäck, Gebäck mit Cremefüllung/Schokolade, Nuss-/Schoko-Cookies            
            
  • Butterkeks, Russisch Brot, Biskuit- und Eiergebäck, Schaumwaffeln ohne Schokolade            
            
  • Streichbelag: Butter, Magarine            
            
                 
  • Streichbelag: Halbfettmagarine-/butter, Senf, Ketchup, Frischkäse, Mager-/Speisequark, Gemüse-/Joghurt-Brotaufstriche            
            
  • Chips, Erdnüsse, Flips            
            
  • Light-Chips, Salzstangen, Grissini, Reiscracker, Apfelchips, Trockenobst, Popkorn            
            
  • Rostbratwürstchen-Gericht, weiße Sauce            
            
  • China-Gericht mit Huhn, rote Sauce            
            

 

 

Fantasie statt Fett:    

  • Setzen Sie reichlich „Grünzeug“ auf Ihren Speisenplan.            

  • Wählen Sie Vollkornbrot. Dieses macht schneller satt und hält länger vor. Schneiden Sie die Scheibe Brot dicker, nehmen Sie als Aufstrich Senf, Tomatenmark oder Meerrettich, belegen Sie sie dünn mit Käse oder Wurst und garnieren Sie sie mit Tomate, Gurke oder Möhrenstiften.    

  • Schneiden Sie Wurst sehr dünn und schneiden Sie den Fettrand ab.    

  • Essen Sie sich satt an Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln.