Sportlich lecker - Vergangene Themen

Low Carb oder die Kohlenhydrat-Phobie

Eines ist ganz klar, wenn Lebensmittel weggelassen werden, sind weniger Kalorien das Ergebnis!

Eindrucksvoll sind häufig die Bemerkungen am Rande eines Buffets, im Restaurant oder in der Kantine – „ich verzichte auf Brot, Kartoffeln und Nudeln – denn die machen dick. Das fällt mir auch gar nicht schwer“. Stolz wird dann der mit Fleisch, Fisch, einer üppigen Menge Salate gefüllte Teller zum Platz getragen. Aber fehlt da nicht doch etwas?

 

Low Carb richtig verstanden heißt:

Verzichten auf schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Zucker, gesüßte Getränke, Süßigkeiten, helle Backwaren.

Mahlzeiten und keine Snacks essen, bedeutet alle 3-4- Std. etwas essen und nicht ständig naschen (damit der Insulinspiegel keine Kapriolen schlägt und so die Fettverbrennung behindert).

Jede Mahlzeit sollte eine Mischung aus Kohlenhydraten wie Brot, Kartoffeln oder Getreide, Eiweiß wie Milchprodukten, Fleisch, Fisch oder Eiern und Fett sein. Gemüse nicht vergessen und als süßes „Schmankerl“ Früchte – am besten frisch

Mit dieser Mischung erhält der Körper Alles, was er für ein aktives Leben braucht. Der Hunger ist gestillt, die Lust auf „Süßes“ reduziert und das Gewicht im Gleichgewicht.

Wer dennoch sich dem Trend der Low-Carb-Fans hingibt, um schnell mal ab zu nehmen, sollte diese Phase zeitlich begrenzen, damit der Körper keinen Mangel an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen erfährt.

 

Rezept: Broccoli und Kartoffeln in leichter Käsesauce

 

Für 4 Portionen:

 

Zutaten:

  • 800 g Kartoffeln
  • 200 g Raclette-Käse                                                                
    Broccoli und Kartoffel
  • 1 kg Broccoli
  • 100 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 3 EL gemischte Kräuter
  • 20 g Butter

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser weichkochen.
  2. Inzwischen den Käse in Würfel schneiden. Den Broccoli waschen, die großen Blätter entfernen. Die Röschen abschneiden, die Stiele evtl. schälen. Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Zuerst die Stiele ca. 3 Min. kochen. Die Röschen dazugeben und noch weitere 3 Minuten kochen. Mit einer Schaumkelle den Broccoli herausnehmen und warm stellen.
  3. Die Kartoffeln abgießen, pellen, dann in Scheiben oder Würfel schneiden und zu dem Broccoli geben.
  4. Die Sahnemilch mit der Butter aufkochen. Den Käse hinzufügen und bei milder Hitze unter ständigem Rühren in der Sahne schmelzen lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Kräuter untermischen und das Gemüse mit der Sauce überziehen.

 

 

Fleischlos glücklich oder was ist dran am Veggie-Boom?

Flexitarisch, vegetarisch, vegan - der moderne Hype in der fleischlosen Küche

Die Motive sind vielfältig, wenn es darum geht vom fleischbetonten Esser zum pflanzenbetonten Esser zu werden. Sie reichen von Gesundheitsaspekten, bis hin zu Reaktionen auf Vogelgrippe, Gammelfleischskandale, BSE-Krise und Massentierhaltung. Die Zahl der Fleischverzichter steigt. So sind in 5% aller Haushalte ein Vegetarier, in 37% ein Flexitarier zu verzeichnen.  (GFK Consumer Panels 2015).

Die Fans der vegetarischen Ernährungsformen nehmen zu. Denn die Vielfalt der pflanzlichen Lebensmittelpalette ist groß. Dazu zählen neben Gemüse, auch Obst, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Die Alltagsküche wird dadurch bunter, abwechslungs- und vitaminreicher.

Das Fundament einer ausgewogenen Ernährung ist gesichert.  Fehlt nur noch der „Überbau“; denn einige lebenswichtige Nährstoffe sind unterversorgt. Dazu zählen u.a. Eiweiße, Calcium, Eisen und Vitamin B12. Ganz besonders wichtig ist die ausreichende Versorgung mit diesen kritischen Nährstoffen für Sportler. Deshalb sollten Vegetarier und Veganer eine gute Ernährungskompetenz haben, damit auf Dauer keine Mangelerscheinungen auftreten.

Für Vegetarier ist das gar nicht so schwer, da sie auch Milch, - und Milchprodukte und Eier essen. Für Veganer, die auf sämtliche tierische Produkte verzichten, ist dieses kaum leistbar. Es sei denn, sie achten akribisch auf die Auswahl und Zusammensetzung des täglichen Essens.

Das bedeutet aber auch, dass sie bereit sein sollten, dafür Zeit zu investieren – und das auf Dauer. Sonst steigt die Gefahr einer Mangelernährung, die schädlicher ist als ab und zu ein Stück Fleisch oder Fisch. Für Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche ist die vegane Ernährung nicht zu empfehlen.

Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, sollte mit angereicherten Lebensmitteln und Nährstoffpräparaten die kritischen Nährstoffe ausgleichen. Eine Ernährungsberatung bei einer qualifizierten Ernährungsfachkraft ist dabei unerlässlich.

Gleich, ob Sie sich für vegetarisch oder vegan entscheiden, vergessen Sie nicht den Genuss und den entspannten Umgang mit Essen, sonst besteht die Gefahr von „Stress“ mit seinen negativen Auswirkungen.

Übrigens, die Flexitarier oder auch Teilzeitvegetarier essen da ganz entspannt. Auch bei Ihnen sind Gemüse und Beilagen die Stars. Sie ergänzen ihr Repertoire mit gelegentlichen Fleisch– und Fischportionen.

Übrigens – Pellkartoffeln mit Quark oder Bohnen-Mais-Salat sind auch vegetarisch!

 

Grüner Gemüsesalat mit Pesto

 

Es ist mal ein anderer Salat mit vielen Vorzügen: Einfach und fix in der Zubereitung, gut vor zu bereiten, bekömmlich, reich an Vitaminen, Antioxidantien, Ballaststoffen und guten Fettsäuren.

Mit seiner Frische, seiner besonderen Geschmacksnote und seiner sattmachenden Leichtigkeit ist er der Star bei jedem Grillfest und Buffet. Aber auch solo als leichtes Abendessen mit geröstetem Brot als Beilage ist er eine ideale Abwechslung.

 

Für 4 Portionen:

  • 250g Zuckerschoten
  • 250g grüne, feine Bohnen
  • 200g Bohnenkerne aus d. Glas oder gefroren
  • 250g Broccoli
  • 20g Mandelblätter
  • 80g Parmesankäse, gerieben

Pesto:

  • 2 Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer

 

Zuckerschoten und Bohnen waschen, die Enden abschneiden. Broccoli in kleine Röschen teilen und alles ins kochende Salzwasser geben.

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Ca. 3 – 5 Min. blanchieren. Herausnehmen. Kalt abspülen und abtropfen lassen.

Mandelblätter ohne Fett leicht rösten. Für das Pesto : Parmesankäse, Basilikumblätter, Knoblauchzehen, Olivenöl und  Zitronensaft in den Mixer geben und pürieren. Evtl. 3 EL Wasser hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Das Gemüse auf einer Platte anrichten, das Pesto darüber verteilen und mit dem Mandelblättchen garnieren.

Gut durchziehen lassen.

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Tipp:  Das Gemüse kann auch tiefgefroren genommen werden. Das erspart das Putzen und auch hier bleiben die Vitamine und Ballaststoffe erhalten.

Der Salat eignet sich mit gerösteten Baguettescheiben für ein leichtes Abendessen oder als Beilage zu Kurzgebratenem

Fitness – Snack - Teller

MTV-Center geschlossen, in den eigenen vier Wänden bleiben, Kontakte nur per Telefon, Skype oder digital und vielleicht noch ein Spaziergang oder Radausflug solo – die Corona-Krise fordert viel von uns, aber vor allem Fantasie, Disziplin und Kreativität.

Also, dem Tag eine neue Struktur geben! Regelmäßigen Sport mit den MTV-Trainern per YouTube und das passende Essen nicht mehr „to go“, sondern „at home“. Die Fitness- und Life-Balance neu sortieren. Chancen, um lieb gewordene Essgewohnheiten zu überdenken, die neu gewonnene Zeit für Experimente in der Küche nutzen und sich zum Essen wieder die Zeit zu nehmen, die es verdient hat.

Wir starten mit dem Fitnessteller. Je nach persönlichen Vorlieben kann er gefüllt werden. Wichtig: 1-2 Portionen Obst, 1-2 Portionen Gemüse, 1 Handvoll Nüsse und 2-3 Trockenfrüchte. So ist ein Potpourri verschiedener Vitamine, Mineralstoffe, gute Fette und Ballaststoffe gesichert.

Das Allerwichtigste – alle Zutaten müssen mundgerecht sein. Dann schlägt auch der Gemüse – bzw. Obstmuffel zu.

Und wenn der Heißhunger kommt, hat er keine Chance.

Fitness-Snack-Teller

Essen für eine starke Abwehr

Auch zu Corona-Zeiten stärkt die Lebensmittelvielfalt Körper, Geist und Seele. Diese besondere Phase ist die Chance, liebgewordene Essgewohnheiten zu überdenken, zu verändern oder sie mit neuen Ideen auf zu peppen.

Also täglich  mit einem guten Team aus Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen einen Extra-Kick für die Abwehrkräfte bieten.

Checken Sie einfach mal Ihren Essalltag mit einem Essprotokoll nach dieser allgemeinen Übersicht.

Sie haben Fragen dazu und wünschen sich ein Feedback zu Ihren Essprotokollen? Dann schreiben Sie an:  sportlichleckeratmtv-vorsfelde.de

Ich freue mich auf Ihre Mails. Ihre Birgit Leuchtmann-Wagner

 

Wertvolles Eiweiß

  • Milch – Milchprodukte, Eier, Fleisch und Fisch pflanzliches Eiweiß aus bspw. Hülsenfrüchten
  • Tipp: Mindest. 1 Portion Milch – Milchprodukte täglich, max. 300-600g Fleisch wöchentlich, 1-2x wöchentlich Fisch

Top-Lieferanten für Kohlenhydrate:

  • Vollkornprodukte, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Obst
  • Tipp: Mindest. 2 Portionen Obst, 2 Portionen Vollkornprodukte und 1 Portion Beilagen täglich

Gute Fette

  • Rapsöl, Olivenöl, Leinöl und Nussöle, Nüsse, geräucherter Fisch
  • Tipp: Mindest. 2 EL Öl täglich und 3-4 Walnüsse oder andere Sorten

Vitaminpower

  • Gemüse in jeglicher Form – roh, gekocht, sauer eingelegt

Tipp: Mindestens 3 Portionen

Lecker in Bestform

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Heißes für kalte Tage - Infekten natürlich vorbeugen

Heißes für kalte Tage - Infekten natürlich vorbeugen

Das perfekte Wetter für Infekte steht vor der Tür. Hals und Nase sind im Herbst und Winter besonders anfällig. Das Verlangen nach heißen Getränken und Suppen steigt  Das Gefühl, den Körper von innen zu wärmen, ist ein Signal, was heute so wichtig ist wie früher. Deshalb können alte Hausmittel, wie heiße Zitrone und Tee mit Honig Wunder wirken. Im asiatischen Raum verbinden die Menschen Heißgetränke mit positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Ist eine Erkältung im Anmarsch, überbrühen sie beispielsweise eine Ingwerwurzel mit heißem Wasser –der Erkältungskiller „Ingwertee“- ist trinkfertig.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen sorgen Heißgetränke für „Seelenwärme und Wohlfühlambiente“ und können nach einem arbeitsreichen und sportlichen Tag für die nötige Entspannung und das wohlige „Danach-Gefühl“ sorgen. Klassiker unter den Herbst/Wintergetränken sind Teepunsch und Glühwein, ob mit oder ohne Alkohol  - die Auswahl ist riesengroß. Sie entscheiden, welches Getränk Ihr Favorit ist.

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Statt einer Fertigmischung probieren Sie doch mal diese Rezeptideen:

Aufwärmer

Für ca. 4 Gläser:

  • 500 ml Apfelsaft
  • 500 ml roter Traubensaft
  • 125 ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • Saft einer Orange
  • 3 Gewürznelken
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Tl Honig

 

Alle Zutaten in einen großen Topf geben und langsam erhitzen. Abschmecken. Heiß in Becher oder Gläser gießen.

 

 

Anti-Frostbeule

Für 4 Becher:

  • 1l Wasser
  • 5 Tl kräftiger,schwarzer Tee
  • 1 Stk. Ingwer, ca. 4 cm
  • 4 Gewürznelken
  • 1 Zimtstange

 

Wasser zum Kochen bringen. Ingwer schälen und zerkleinern. Zusammen mit den Nelken, dem Zimt und dem Tee in einen Teefilter geben. Überbrühen und ca. 5 Min. ziehen lassen. Gesüßt werden kann mit Zucker, Kandis, Rohrzucker oder Honig.

 

Genussspecial zur Weihnachtszeit

„Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks“, Georges Auguste Escoffier, franz. Meisterkoch …und eine gute Küche hat nichts mit großen Mengen zum Billigtarif zu tun, sondern mit qualitativ guten Zutaten.

Möglichst aus der Region sollten sie stammen, das was der Winter so bietet, gewürzintensiv, gut verdaulich, geschmackvoll zubereitet und mit viel Zeit gegessen werden.

Genuss steht an erster Stelle und wenn dann noch die magen- und figurfreundliche Gestaltung des Weihnachtsessens stimmt, steht der Weihnachtsstimmung nichts mehr im Weg. Wie soll das denn gehen, fragen Sie sich?

Ganz einfach. Wir zeigen Ihnen, wie Tradition und Moderne sich beim Weihnachtsessen „vertragen“: Unerwartet. Anders. Nicht zu fett. Nicht so viel Fleisch. Ganz ohne Stress. So bleibt ein angenehmes Sättigungsgefühl, was noch zur Bewegung einlädt. Ob Spaziergang oder MTV Center – die Festtage bleiben garantiert sportlich lecker und sportlich fit!

Kochen am Tisch -  Fondue neu entdeckt

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Fondues sind gesellige, stressfreie und genussvolle Tischerlebnisse, die wieder voll im Trend liegen. Ob mit Freunden, in der Familie oder auch nur zu Zweit - sie bieten eine Vielfalt an Variationen und laden zum kreativen Koch-Vergnügen ein.

Ob mit Fisch, Fleisch oder auf asiatische Art (Hot Pot) – der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt.

Ursprünglich kommt das Fondue ( fondre = schmelzen)  aus der französisch sprechenden Schweiz und dem Piemont. Es war ein Gericht aus geschmolzenem Käse. Heute wird der Begriff für Alles verwendet, wo Lebensmittelstücke in heiße Flüssigkeiten zum Garen getaucht werden.

Das Fleischfondue

Traditionell:

  • Pflanzenfett (Plattenfette oder Öl) auf 180 Grad erhitzen und in einen Fonduetopf gießen.

Zutaten:

  • Rumpsteak, Schnitzel oder Schweinefilet, Kalbssteak eignen sich besonders gut
  • Rohes Gemüse, wie Blumenkohl, Broccoli, Möhren bieten die bunte Vielfalt

Leichte Version:

  • Fett durch heiße Fleisch – oder Gemüsebrühe ersetzen.

 

Das Fischfondue

Asiatisch:

  • Heiße Gemüse – oder Geflügelbrühe in einen Fonduetopf gießen. Brühe mit etwas Kokosmilch abschmecken

Zutaten:

  • Kabeljau,- Lachs – oder Thunfischfilet, Garnelen und Krabben

Besonderheit:

  • Fonduegabeln sind bei dieser Variante nicht geeignet. Hier bieten sich kleine Siebe an.

Deutsch:

  • Brühe ohne Zusätze verwenden. alternativ eignet sich auch heißes Fett.

Das Gemüsefondue

International:

  • Gemüsebrühe vorbereiten und heiß in den Fonduetopf gießen.

Zutaten:

  • Rohes Gemüse nach Geschmack, rohe Kartoffeln in Stücke
  • Kleine Maiskolben

Auch hier sind kleine Siebe eine gute Alternative

 

Special:

Das Kartoffelfondue

Für 4 Personen

Fürs Fondue:

 

  • 1kg große, festkochende Kartoffeln
  • 500g möglichst kleine festkochende Kartoffeln
  • 2 EL Kümmelsamen
  • Salz
  • 1 Glas Mixed Pickles (330g Inhalt)
  • 200g Schalotten
  • 300g roher Schinken
  • 1,5 L Pflanzenöl

Für den Tomaten-Curry-Dip:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl
  • 1 EL mittelscharfes Currypulver
  • 500g Tomatenpüree (Fertigprodukt)
  • 1/8 Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Alle Kartoffeln waschen. Die großen Kartoffeln in Wasser mit dem Kümmelsamen in knapp 20 Minuten fast garkochen. Die kleinen Kartoffeln in Salzwasser in etwa 15 Minuten knapp garen.
  2. Inzwischen für den Dip die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und in einem Topf im Öl andünsten. Das Currypulver darüber stäuben und unter Rühren kurz anschwitzen lassen.
  3. Tomatenpüree und Brühe dazugeben. Das Ganze bei schwacher Hitze ohne Deckel dicklich einköcheln lassen.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tomaten-Curry-Dip und Mixed Pickels getrennt in Schlüsselchen füllen.
  4. Die Kartoffeln nach Belieben pellen. Kleine Kartoffeln ganz lassen. Die dicken in große Stifte, in Würfel und Scheiben schneiden.
  5. Die Schalotten schälen. Größere längs halbieren, kleinere ganz lassen. Den Speck in 4cm große Stücke schneiden. Alle Zutaten auf Platten anrichten.
  6. Das Fett im Fonduetopf heiß werden lassen und aufs neue brennende Rechaud stellen. Bei Tisch die Zutaten auf Fonduegabeln spießen und frittieren. Mit Dip und Mixed Pickles genießen. Dazu passen außerdem frische Gurkenstücke…

Fonduetipps:

  • Fonduetopf höchstens zur Hälfte füllen – so vermeiden Sie herausspritzendes Fett und das Überkochen der Brühe
  • Nur festes Gemüse verwenden – grüne Bohnen und Möhren sollten vorher kurz blanchiert werden
  • Alle Zutaten in „spießfähige“ Stücke schneiden
  • Ein Fonduetopf bietet Platz für vier Personen – so gibt es keine Konkurrenz im Topf
  • Pro Person rechnet man ca. 150g Fleisch oder 200g Fisch oder 300g Gemüse/Kartoffeln, verschiedene Saucen, Brot und leichte Salate
  • Nach dem Fondue gut lüften und eine mit Gewürznelken gespickte Orange in den Raum legen – dann riecht es nicht beim Nachbarn
  • Nehmen Sie Aufgabenverteilung vor: Jeder Gast bringt eine Sauce mit.

 

Satt sein, Energie sparen, fit sein – so geht`s

„The same procedure as every year“ –wie „Dinner for one“ zu Silvester gehört, gehören die guten Vorsätze zum Januar!

Regelmäßige Bewegung, bewusstes Essen, Kalorien sparen und überflüssige Kilos verlieren sind die Renner bei den alljährlichen Vorsätzen. Wie können sie ohne große Quälerei realisiert werden? Die Lösung ist das Energiedichteprinzip.

Dazu gibt unsere Ernährungsexpertin, Birgit Leuchtmann – Wagner die passenden Empfehlungen.

Was versteht man unter der Energiedichte und worin besteht das Energiedichte-Prinzip?

Die Energiedichte beschreibt, wieviel Energie in einem Lebensmittel steckt. Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte sind kompakt, liefern also bei wenig Gewicht viel Energie. Lebensmittel mit einer niedrigen Energiedichte liefern auch bei großer Menge wenig Energie. Von ihnen sollten wir mehr essen! Sie machen satt, liefern weniger Kalorien und zusätzlich auch noch Vitamine und Mineralstoffe.

Dazu ein Beispiel: Ein Croissant wiegt ca. 65 Gramm und liefert 330 Kalorien, enthält kaum Vitamine und Mineralstoffe, sondern sehr viel verstecktes Fett. Um auf die gleiche Kalorienzahl bei Möhren zu kommen, müsste man rund 2 Kilogramm Möhren essen – was wahrscheinlich niemand tun würde. Aber das Volumen sättigt und die Karotten liefern zudem noch reichlich Beta-Carotin als Vorstufe für Vitamin A, Folsäure, etwas Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalium.

Fazit: Möhren sind wertvoller als Croissants.

Worauf beruht das Energiedichte-Prinzip?

Es beruht vor allem auf der Hunger- und Sättigungsregulation. Nicht die Nährstoffe bestimmen das Sättigungsgefühl, sondern zum überwiegenden Teil die Magendehnung. Erst ein guter Dehnungsreiz, der direkt über den Vagusnerv ans Gehirn geht, lässt uns Sättigung empfinden.

Der Vorteil: Gutes Sättigungsgefühl mit viel Nährstoffpower!

Wie gehe ich vor, wenn ich meine Ernährung am Energiedichte-Prinzip ausrichten möchte?

Erfolgsfaktoren sind:

  • Versteckte Fette erkennen
  • Gute Fette, wie Raps – und Olivenöl bewusst verwenden (2 EL täglich)
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel wählen wie Hülsenfrüchte, Rohkost, Salate und Gemüse in jeglicher Form
  • Zu jeder Mahlzeit eine große Menge an Gemüse, auch gekocht
  • Sättigungsbeilagen, wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot nicht vergessen
  • Nicht snacken, sondern richtige Mahlzeiten essen
  • Mindestens 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einlegen

 

Viel wasserreiches, ballaststoffreiches Gemüse kombiniert mit Pflanzenölen, eine Sättigungsbeilage, etwas Fleisch oder Fisch – fertig ist der Energiedichte-Teller

Hier ist dafür ein passendes Rezept:

Griechische Gemüsesuppe

Gemüsesuppe

Für 6 Portionen:

 

 

 

Zutaten:

  • 250 g getrocknete weiße Bohnen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Rosenkohl
  • 250 g Möhren
  • 600 g Weißkohl 
  • 4 Tomaten (ca. 320 g)
  • 3 El Olivenöl
  • 1 El Tomatenmark
  • 1 l Gemüsefond
  • Schale von 1 Zitrone (unbehandelt)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Minze
  • 100 g Schafskäse

Zubereitung:

 

  1. Bohnen über Nacht in 500 ml kaltem Wasser einweichen. Bohnen mit Lorbeer bei mittlerer Hitze im Einweichwasser 35-40 Minuten kochen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch pellen. Zwiebeln in Streifen schneiden, Knoblauch fein würfeln. Rosenkohl putzen und 4-5 Minuten blanchieren. Möhren schälen, in 11/2 cm große Rauten schneiden. Weißkohl putzen und in 11/2 cm große Rauten schneiden.
    3 Tomaten grob würfeln.
  3. Zwiebeln und Knoblauch im heißen Olivenöl glasig dünsten. Tomatenmark dazugeben und kurz anschwitzen. Tomatenwürfel dazugeben und 3-4 Minuten dünsten. Möhren und Weißkohl dazugeben, 3-4 Minuten dünsten. Gemüsefond und Zitronenschale dazugeben und 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.
  4. Gegarte Bohnen und Rosenkohl dazugeben und weitere 10 Minuten kochen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Minzeblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. ¾ der Minze unter die Suppe heben. Restliche Tomate in Scheiben schneiden, auf die Suppe legen, mit zerbröckeltem Schafskäse und Minzestreifen bestreuen.

Picknick-Saison

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Sonne, Wärme und grüne Wiesen locken nach draußen. Warum nicht mal den Esstisch auf die Wiese verlagern? Vorher noch ein wenig Bewegung oder noch besser, zum Picknick radeln. Was gehört in einen sportlich leckeren Picknickkorb? Auf jeden Fall kein Kopfzerbrechen, sondern Fantasie, Freude und Lust auf ein kulinarisches Outdoor – Vergnügen.

Ich packe in meinen Picknickkorb…. Zum Mitnehmen eignet sich fast alles, was sich gut verpacken lässt und auch kalt noch schmeckt   

Hier gehts zu den Rezepten für den Picknick-Korb!

  •     
  • Flaschen mit gekühltem Wasser, einem Schuss Saft und frische Minze    
  •     
  • Homemade-Eistee aus Früchtetee mit Saft (3:1)   
  •     
  • Obst to go – mundgerechte Obststückchen oder Obstspieße   
  •     
  • Gemüsesticks wie Möhren, Kohlrabi, Staudensellerie, Paprika, Radieschen
  •     
  • Dips  
  •     
  • Salate  
  •     
  • Kleine Partybrötchen   
  •     
  • Brotchips  
  •     
  • Gemüse – oder Fleischbuletten    
  •     
  • Knusprig gebratener Tofu
  •     
  • Käsespieße    
  •     
  • Senf   
  •     
  • Muffins, süß und herzhaft   
  •     
  • Quakspeise, geschichtet im Glas

Extra-Tipp - Für Sandwich greift man am besten zu Vollkornbrot, das beim Transport nicht krümelt. Auch Ciabatta, Fladenbrot und Baguette lassen sich fantasievoll belegen. Schnittfeste Käsesorten wie Gouda und Edamer sind für den Belag besser geeignet als Weichkäse, der in der Sonne schmilzt. Salatblätter, Gurkenscheiben, ein bisschen Frischkäse und Senf peppen die Sandwiches auf.

Und…  

  •     
  • Decke    
  •     
  • Geschirr, am besten aus Plastik, wiederverwendbar    
  •     
  • Besteck    
  •     
  • Servietten    
  •     
  • Mückenschutz    
  •     
  • Mülltüten    
  •     
  • Spiele – Frisbee, Ball

Zeit des scharfen Essens

Zeit des scharfen Essen

Am 19. August war Tag des scharfen Essens – ein Anlass mal etwas „Scharfes“ aus zu probieren. Die vermehrt ausgeschütteten Glückshormone gleich für eine sportliche Variante nutzen. Also, ab in den MTV Vorsfelde und mit „sportlich lecker“ noch mehr Power auf die Fläche „bringen“.

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Chillis, Curries, Ingwer und mehr – diese exotischen Gewürze halten immer mehr Einzug in unsere Regionen. Nicht nur in der asiatischen oder arabischen Küche sind sie der Renner, sondern auch immer mehr in europäischen Gerichten. Sie peppen einfache Speisen auf, machen sie interessanter und vielfältiger. Experimente mit eher ungewöhnlichen Gewürzmischungen machen neugierig und verführen so manchen Kochmuffel an den Herd.

Nicht nur pikante Gerichte sind gefragt, sondern auch heiße Schokoladenvariationen. Und noch etwas Beonderes liefern scharfe Gewürze – sie sorgen für die Ausschüttung von Endorphinen und machen glücklich.

Ob Capsaicin in Chili, Piperin in Pfeffer oder Senföl in Merrettich – sie sind die häufigsten Scharfmacher und kurbeln die Magenmotorik an für bessere Verträglichkeit von fettreichen Speisen. Gewöhnen Sie Ihren Gaumen langsam an die Schärfe. Nutzen Sie die Vielfalt der Scharfmacher.

Probieren Sie mal den angemachten Frischkäse-Dip  auf Brot, zu Grillfleisch oder auch Kartoffeln. Die Schärfe bestimmen Sie!

Curry-Frischkäse

Für 6-8 Portionen, Zutaten:

1 Zwiebel

1-2 rote Peperoni

25 g Ingwer

1 Knoblauchzehe (durchgepreßt)

3 El Öl

3 El Currypulver

4 El Orangensaft

200 g Möhren

Salz

½ Salatgurke

2 Bund Schnittlauch

200 g Frischkäse, fettred.

250 g Magerquark

3 El Zitronensaft

Pfeffer, Zucker

 

Zubereitung:

  1. Zwiebel fein würfeln. Peperoni einritzen, entkernen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Alles mit dem Knoblauch im heißen Öl andünsten. 2 El Curry zugeben, kurz mitdünsten. Mit dem Orangensaft ablöschen, in eine Rührschüssel füllen und abkühlen lassen.
  2. Möhren schälen, fein würfeln und in kochendem Salzwasser
    2 Minuten blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen. Gurke schälen, längs halbieren, mit einem Teelöffel entkernen und die Hälften fein würfeln. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

Frischkäse, Quark und Zitronensaft zur Currymischung geben und gut verrühren.

Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und evtl. Curry würzig abschmecken. Möhren-, Gurkenwürfel und Schnittlauchröllchen, bis auf je 1 El, unterrühren. In eine Schüssel füllen, mit übrigen Zutaten und etwas Curry bestreuen.

 

Chili-Ananas – mal etwas Süßes

Für 4 Personen, Zutaten:

1 mittelgroße Ananas

1 mittelgroße Chilischote

2 Tl Honig

1 Tl Öl

1 Messerspitze gemahlener Kardamom

1 große Alu-Grillpfanne

 

 

Zubereitung:

  1. Von der Ananas den Stielansatz und die Blattkrone mit einem kleinen Stück Fruchtfleisch abschneiden.
  2. Die Frucht mit einem scharfen Messer großzügig schälen. Die punktförmigen Schalenansätze keilförmig aus der Ananas herausschneiden. Die Ananas quer in etwa 1 ½ cm dicke Scheiben schneiden. Mit einem Ausstecher von etwa 3 cm Durchmesser jeweils die holzige Mitte aus den Scheiben stechen.
  3. Die Chilischote längs aufschlitzen, vom Stielansatz und von den Kernen befreien, waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. Am besten verwenden Sie dabei Küchenhandschuhe, damit der scharfe Saft der Schoten nicht an die Haut kommt.
  4. Den Honig mit dem Öl und dem Kardamom verrühren und mit dem Chili mischen. Die Ananasscheiben in die Alu-Grillpfannen legen und von beiden Seiten 2-3 Minuten grillen, dabei mit dem Chilihonig bestreichen.

 

TIP: Die Chili-Honig-Mischung paßt auch sehr gut zu gegrillten Bananen und Äpfeln

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll, nützlich oder überflüssig?

Viele denken – es ist ganz einfach – mit Tabletten, Pulver oder Tropfen ist es getan – schon ist eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung erledigt. Sie wiegen sich in Sicherheit und vergessen ganz, dass unser Körper auf „Arbeitsleistung“ eingestellt ist.

Zähne und Verdauungsorgane wollen arbeiten! Unsere Sinne wollen schmecken, riechen und genießen - und das mit überwiegend natürlichen Lebensmitteln und nicht mit Chemie. Selbst Bewegungsfans und Sportbegeisterte brauchen sie nicht!

 

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Die passende Energie kommt aus der abwechslungsreichen, vielseitigen Alltagsernährung.

Womit?

Mit diesen Beispielen aus der Natur sind Sie gut versorgt!

 

Vitamin D:

Reichlich enthalten in: Hühnereigelb, Seefisch wie Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch, hochwertige Pflanzenmargarinen, Öle, Nüsse

 

Vitamin E:

2 El Öl Raps –Soja – Sonnenblumen oder Walnussöl plus

3-5 Walnüsse, täglich  

 

Vitamine B1, B2:

2-3 Scheiben Vollkornbrot, ersatzweise Müsli, Getreideflocken und Kartoffeln, Naturreis, Hülsenfrüchte oder grünes Gemüse, täglich

 

Folsäure:

Überwiegend in Vollkornprodukten und Gemüse enthalten. Sportlich locker mit einer obst – gemüse – und ballaststoffbetonter Ernährung realisierbar.

 

Calcium:

Täglich Milch – und Milchprodukte, angereicherte Fruchtsäfte,

Ca-reichen Mineralwasser, täglich

 

Beispiel:

2 Scheiben Hartkäse plus 250ml fettarme Milch, Molke oder Buttermilch plus 150g Joghurt plus Ca-reiches Mineralwasser

 

oder

 

500ml Milch, Buttermilch oder Molke plus 1 Scheibe Hartkäse

 

Calciumreiches Mineralwasser muss mehr als 150mg/l Ca. enthalten

Magnesium:

Täglich 5 Portionen Obst und Gemüse

 

Wunschfigur mit sportlich fit und sportlich lecker

 

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  • Lernen Sie Ihr Essverhalten kennen. Schreiben Sie drei Tage Essprotokolle: Wann, wie viel, was und warum essen Sie?
  • Schauen Sie sich Ihre Aufzeichnungen an und überprüfen Sie anhand der hier aufgeführten Regeln, was Sie auf Ihrem Speiseplan ändern sollten, um gesund abzunehmen.
  • Planen Sie Ihren neuen Speisenplan für die erste Woche. Schreiben Sie ganz überlegt einen Einkaufszettel und kaufen Sie nur Lebensmittel ein, die auf diesem Einkaufszettel stehen.  
  • Suchen Sie sich Unterstützung bei Ihrem Partner, Familie und Freunden. Vielleicht hat jemand Lust, mit Ihnen zusammen abzunehmen?
  • Suchen Sie sich zusätzlich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht und die Sie mehrmals in der Woche ausführen.
  • Tragen Sie sich die Trainingszeit in Ihren Kalender ein. Sie ist eine feste Verabredung zum Wohlbefinden.

 

Genuss in kleinen Mengen:

Nehmen Sie nur wenig Süßes, Gebäck und Alkohol zu sich – aber verbieten Sie es sich nicht komplett.

So überleben Sie Kalorienattacken!

Sie müssen Ihren Teller nicht leer essen. Hören Sie auf, wenn Sie angenehm satt sind. Wenn Sie gern einen Nachschlag nehmen würden – dann geben Sie sich etwas Zeit. Nach ca. zehn Minuten ist das Hungergefühl vorbei – Sie brauchen nichts mehr.

Verzichten Sie auf Softdrinks. Trinken Sie Saftschorlen, Tees, Wasser pur oder Tees mit Fruchtsaft.

Stellen Sie dekorativ gefüllte Schalen mit Obst- und Gemüse -Sticks hin. Knabbern erlaubt!

Bestellen Sie im Restaurant lieber zwei Vorspeisen und verzichten Sie auf den Hauptgang. Oder lassen Sie sich  die Hauptspeise als Vorspeise servieren.

Hüten Sie sich vor „Pseudosalaten“.

Bei Salaten denken wir automatisch an etwas Gesundes und Kalorienarmes: „Ich habe ja nur einen Salat gegessen…“. Sind die Salate allerdings mit Fisch- oder Fleischstückchen und Käse, Mayonnaise oder Sahnesauce aufgepeppt, entspricht der Salat einer Hauptmahlzeit.

Füllen Sie Ihren Teller lieber mit Gemüsesalaten oder Rohkost und nehmen Sie Salate mit Mayonnaise nur als „Dekoration“.

 

 

Trinkplan mit Köpfchen:

„Tanken Sie auf – Energie statt Völlegefühl“

Trinken Sie täglich mindestens 1,5 – 2 Liter Wasser, Schorle, Früchte- und Kräutertees. Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke.

 

Flüssige Kalorien – oft überflüssig!

Fruchtsäfte haben in Deutschland das Image gesund zu sein. Das hat die Deutschen mit einem jährlichen Pro-Kopf- Verbrauch von 40 Litern zu Weltmeistern im Safttrinken gemacht.

Wer seinen Durst gern mit Fruchtsäften löscht, muss allerdings mit zusätzlichen Pfunden rechnen. So hat jeweils ein 0,2 l Glas Johannisbeer-Nektar zirka 110 kcal, Maracujasaft hat 100 kcal, Apfelsaft 95 kcal und Orangensaft 90 kcal.

Weil der Körper süße Flüssigkeiten als Sattmacher nicht anerkennt, können Sie so viel Saft trinken wie Sie möchten: Satt werden Sie davon nicht. Wer gegen das Hungergefühl angehen möchte, isst besser Obst.

 

Beim Einkauf Fett sparen:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Statt... Lieber...
                   
  • Salami, Tee-/Mettwurst, Mortadella          
            
                      
  • Lachsschinken, Kochschinken, Corned Beef, Bierschinken, Rindfleisch im eigenen Saft            
            
           
  • Vollmilch, Kondensmilch (10%Fett), Kaffeeweißer, Sahnejoghurt, -dessert, -quark, Cremes, Sahne, Schmand, Creme fraiche            
            
                    
  • Fettarme Milch, Fettarmer Naturjoghurt, Mager-/Speisequark, Pudding mit fettarmer Milch, saure Sahne            
            
    
  • Vanillekipferl, Spirt-/Blätterteiggebäck, Gebäck mit Cremefüllung/Schokolade, Nuss-/Schoko-Cookies            
            
  • Butterkeks, Russisch Brot, Biskuit- und Eiergebäck, Schaumwaffeln ohne Schokolade            
            
  • Streichbelag: Butter, Magarine            
            
                 
  • Streichbelag: Halbfettmagarine-/butter, Senf, Ketchup, Frischkäse, Mager-/Speisequark, Gemüse-/Joghurt-Brotaufstriche            
            
  • Chips, Erdnüsse, Flips            
            
  • Light-Chips, Salzstangen, Grissini, Reiscracker, Apfelchips, Trockenobst, Popkorn            
            
  • Rostbratwürstchen-Gericht, weiße Sauce            
            
  • China-Gericht mit Huhn, rote Sauce            
            

 

 

Fantasie statt Fett:    

  • Setzen Sie reichlich „Grünzeug“ auf Ihren Speisenplan.            

  • Wählen Sie Vollkornbrot. Dieses macht schneller satt und hält länger vor. Schneiden Sie die Scheibe Brot dicker, nehmen Sie als Aufstrich Senf, Tomatenmark oder Meerrettich, belegen Sie sie dünn mit Käse oder Wurst und garnieren Sie sie mit Tomate, Gurke oder Möhrenstiften.    

  • Schneiden Sie Wurst sehr dünn und schneiden Sie den Fettrand ab.    

  • Essen Sie sich satt an Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln.

Ohne Zusatzkilos durch die Corona-Krise

Mehr ungewohnte freie Zeit, vielleicht ein bisschen Langeweile, weniger Bewegung und Kühlschrank, Vorratsschrank und Keller sind gut erreichbar. Da kann es schnell mal passieren, dass Snacks und andere Leckereien Abwechslung bringen sollen. Häufig werden dann mehr Kalorien „genascht“ als sonst und der Zeiger der Waage geht nach rechts.

Um das zu vermeiden, muss eine neue „Essenordnung“ her. Von daher gilt es: Ständiges „Snacken“ für die Abwechslung zu vermeiden, Heißhunger zu verhindern und trotzdem satt und zufrieden durch den Tag zu kommen.

Wie? – Ursachen verhindern, Lösungen finden

  • Zu wenig getrunken > Mindest. 1,5-2l, möglichst kalorienfreie Getränke oder stark verdünnte Saftschorlen trinken
  • Unregelmäßiges Essen  >  Eine Mahlzeitenstruktur festlegen, nicht länger als 3-4 Std. ohne Mahlzeit. Zwischenmahlzeiten sind erlaubt!
  • Ständiges Lutschen, Kauen, Naschen  > Vermeiden von Kaugummi kauen, Bonbons lutschen oder naschen von Süßigkeiten. Das sind die Appetitanreger!
  • Zu viel verboten  > Verbotenes reizt zum Essen, erst recht, wenn es leicht erreichbar ist. Von daher ein kleines Extra immer mit einplanen und genießen. Die Faustregel dafür lautet: Nicht mehr als eine Hand voll (Chips) oder ein Stück Kuchen oder 3 Kekse oder 1 Riegel Schokolade ….

Wenn der Heißhunger doch kommt ….dann sind hier Snackideen für den Notfall

  • Joghurt, fettarm oder Quark mit frischem Obst mischen
  • Obstsalat mit einem Topping aus cremigen Joghurt
  • Gemüsesticks mit Kräuterdip aus Magerquark, Kräutern und Gewürzen
  • Kräuterquark, fettarm auf Knäckebrot
  • Eine kleine Hand voll Nüsse

Und nicht vergessen das Bewegungskonto auf zu füllen. Die Videos der MTV-Trainer, zusätzliches Treppensteigen, lange Spaziergänge und Radtouren kurbeln den Kalorienverbrauch zusätzlich an und sorgen für ein prall gefülltes Konto und Wohlbefinden.

 

 

Ananas-Himbeer-Cocktail

Für 2 Portionen:

Zutaten:

  • 300 g frische Ananas
  • 100 g Himbeeren frisch oder tiefgefroren         
    Ananas, Himbeer
  • 150 g Joghurt natur 1,5 % Fett

Zubereitung:

  1. Frische Ananas in Stücke schneiden und mit der Hälfte der Himbeeren mischen.
  2. Joghurt mit den restlichen Himbeeren mischen und pürieren. Die Sauce über den Salat gießen.

Nussnudeln mit Zucchini

Rezept Nussnudeln mit Zucchini

Für 4 Portionen:

Zutaten

Zutaten:

  • 400g Brandnudeln
  • Salz, grober Pfeffer
  • 3 Zwiebeln
  • 1 rote, mittelscharfe Peperoni
  • 500g Zucchini
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • ½ TL Currypulver
  • 4 EL gehackte Haselnüsse oder andere Nüsse
  • Basilikumblättchen

 

Zubereitung:

1. Nudeln in kochendem Salzwasser bissfest garen und abgießen.

2. Zwiebeln abziehen und in Streifen, Peperoni in Ringe schneiden.

3. Zucchini waschen, längs in dünne Scheiben und diese in Streifen schneiden.

4. Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten.

5. Nudeln, Zucchini und Peperoni hineingeben, mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen

und alles ca. zehn Minuten unter Rühren dünsten.

6. Mit Nüssen mischen. Nuss-Nudeln auf Tellern anrichten und mit Basilikumblättchen garniert servieren.

Oster Rezepte

Pfannkuchen-Muffins mit Äpfeln
Für 12 Stück
Zutaten:
• 5 Eier (Kl. M)
• 200 g Mehl
• 1 Tl Backpulver
• Salz
• 300 ml Milch
• 350 g Äpfel (z.B. Jonagold)
• 50 g Butter
• 2 El Zucker
• Öl für die Form
• Puderzucker und Zimt zum Bestäuben
Die Eier mit den Quirlen des Handrührers schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und 1 Prise Salz hineinsieben und gut verrühren. Die Milch zugießen, alles gut verrühren und 15 Minuten ausquellen lassen.
Inzwischen die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, Äpfel und Zucker zugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.
Die Mulden einer Muffinform mit etwas Öl ausfetten und die Form im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft nicht empfehlenswert) 3-4 Minuten erhitzen. Die gedünsteten Äpfel gleichmäßig in den Mulden verteilen und die Form 1 weitere Minute in den Ofen geben. Den Teig in die Mulden gießen und die Muffins auf der 2. Einschubleiste von unten 25 Minuten backen. Die Muffins in der Form mit Puderzucker und Zimt bestreuen und sofort servieren.
Die Muffins erinnern ein wenig an Eierkuchen. Sie passen hervorragend zum Brunch, aber auch auf die Kaffeetafel
Fruchtiger Käsesalat

 

Für 8 Portionen als Vorspeise oder auf dem Buffet
Zutaten:
• je 150 g blaue und grüne Weintrauben
• 250 g Staudensellerie
• Salz, Pfeffer
• 250 g Gruyére-Käse
• 2 Orangen
• 3 El Sherryessig
• 2 El saure Sahne
• 5 El Haselnussöl (ersatzweise Walnussöl)
• Cayennepfeffer
• 50 g gehackte Haselnusskerne
• 1 Kästchen Kresse
Zubereitung:
Trauben waschen, halbieren und entkernen. Staudensellerie putzen, in dünne Scheiben schneiden. In Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren, gut abtropfen lassen. Käse in dünne ca. 3 cm lange Stifte schneiden. Orangen schälen, dabei darauf achten, dass die weiße Haut mitgeschält wird. Filets zwischen den Trennhäuten herausschneiden, Saft auffangen.
6 El Orangensaft, Essig, saure Sahne, Öl, etwas Salz, Pfeffer, Cayenne mit dem Pürierstab durchmixen. Vorsichtig mit Käse, Trauben, Orangen und Sellerie mischen, 1 Std. durchziehen lassen.
Nüsse in der Pfanne ohne Fett anrösten. Kresse waschen. Salat evtl. nachwürzen, auf der Kresse anrichten. Mit Nüssen bestreut servieren.

 

Pizza mal anders – ein Vergnügen für die ganze Familie
Zutaten (4 Personen):
• 100 g Butter
• 100 g Mehl
• 2 Eier
• ¼ TL Backpulver
• 2 EL lauwarmes Wasser
• 2 EL Gouda
• 3 gr. Scheiben Salami
• 1 kl. rote Paprika
• 3 kl. Champignons
• 1-2 EL Tomatenmark
• Salz
• schwarzer Pfeffer
• Oregano
• Basilikum
• Rapsöl (zum Ausbacken)
Den Käse fein reiben. Die Salami in feine Würfel schneiden. Die Paprika waschen, halbieren, entstielen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Champignons waschen und in feine Würfel schneiden. Die Butter bei geringer Hitze schmelzen lassen.
In einer Schale Butter und Eier mit einem Mixer schaumig schlagen und mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum und Tomatenmark würzen. In einer weiteren Schale Mehl und Backpulver miteinander mischen. Nun das Mehl mit der Butter-Ei-Masse verrühren. Dann Wasser und Käse zugeben. Zum Schluss Salami, Paprika und Champignons unterheben und im Waffeleisen ausbacken.
Tipp: Statt Salami passt auch Schinken oder für die vegetarische Variante statt Salami passen auch Schafskäse oder Mozzarella.
Eignen sich auch für Brunch oder Buffet

Urlaub auf dem Teller – oder sportlich – leckere Ferien zu Hause

In diesem Sommer ist Alles anders! Ferien zu Hause sind „in“ oder nur mal Kurztrips innerhalb Deutschlands aktuell. Corona hat auch die Hauptreisezeit verändert. Die Favoriten – Italien, Spanien und Frankreich sind schwer erreichbar oder gar nicht erst „buchbar“. Also, warum nicht die mediterrane Urlaubsatmosphäre in die heimische Küche holen? Mit Familie und Freunden sie im Garten, auf dem Balkon oder in der freien Natur erleben, genießen und einfach „Ferien spielen“? Die Zutaten für die große, leichte Sommerküche werden verlockend auf unseren Märkten angeboten: Tomaten, Gurken, Auberginen, Salatköpfe, grüne Bohnen und üppige Kräutersträuße , Beerenfrüchte, aromatische Aprikosen und Pfirsiche …Alles ideal für den Urlaubsgenuss auf dem Teller. Und ganz nebenbei bekommt unser Körper einen Vitamin – Mineralstoff-Kick der noch mehr Lust auf Bewegung macht. Ob Radfahren, Ballspiele oder das Training im Center – die Mischung aus mediterranen Köstlichkeiten mit sportlichen Aktivitäten ist Erholung pur.

 Das Beste der Saison – sportlich fit mit kulinarischen Akteuren

Es geht wieder los –die Outdoor-Saison ist eröffnet. Ob Rücken-Aktiv, Spinning oder Lauffitness. Das „bewegte“ Leben erhält einen Frische-Kick und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

Passend dazu locken auch die frühlingsfrischen Obst- und Gemüsesorten. Sie bieten Vorfreude auf den Sommer mit ihrer geballten Ladung an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, Kalium und leichten Kalorien. Also Countdown für Spargel, Erdbeeren, Kräutern und neuen Kartoffeln - möglichst regional.

Selbst wenn sie aus anderen Regionen Deutschlands kommen, sind sie die kulinarischen Botschafter der Saison. Und damit sie auch allen ernährungsphysiologischen Ansprüchen gerecht werden, sollten Spargel und Kartoffeln mit guten Fetten, Erdbeeren mit einem Eiweiß-Kick aus Milchprodukten zubereitet werden.Kräuter für Geschmack und fürs Auge runden dann die frische- sportive Frühlingsküche ab.

sportlich lecker, mai20